Die als Höhenburg angelegte Rammelburg gliedert sich in eine Kernburg auf ovalem (trapezförmigen) Grundriss von ca. 50 x 70 m und einer etwas tiefer gelegene Vorburg. Aus dem Mittelalter stammen die spätgotische Kapelle St. Sebastian sowie Keller im Nordostflügel. Der Bergfried im Süden hat ca. 11 Durchmesser bei einer Höhe von ca. 20 m. Er besitzt ein oktogonales Fachwerkgeschoss. In seiner Bausubstanz geht er auf einen älteren achteckigen Turm zurück. Der Bergfried im Norden hat ca. 8 m Durchmesser und eine Höhe von ca. 16 m.
aus: Duncker, Alexander, „Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der Preussischen Monarchie.“, Ausgabe 1, Berlin 1857 - 1858