Alternativname(n)  Rammelsburg
Nutzung
  • Privatbesitz

Rammelburg

Lage
Bundesland
Sachsen-Anhalt
Ort
06543 Friesdorf-Rammelburg
Lage
auf einer nach drei Seiten steil abfallenden Bergnase im Wipperknie
Koordinaten
51.59883°, 11.33163°
Beschreibung

Die als Höhenburg angelegte Rammelburg gliedert sich in eine Kernburg auf ovalem (trapezförmigen) Grundriss von ca. 50 x 70 m und einer etwas tiefer gelegene Vorburg. Aus dem Mittelalter stammen die spätgotische Kapelle St. Sebastian sowie Keller im Nordostflügel. Der Bergfried im Süden hat ca. 11 Durchmesser bei einer Höhe von ca. 20 m. Er besitzt ein oktogonales Fachwerkgeschoss. In seiner Bausubstanz geht er auf einen älteren achteckigen Turm zurück. Der Bergfried im Norden hat ca. 8 m Durchmesser und eine Höhe von ca. 16 m.

Maße
Hauptburg ca. 50 x 70 m
Kapelle
Patrozinium
St. Sebastian
Beschreibung
rechteckige spätgotische Kapelle St. Sebastian

Historie

um 1190
für die Herren von Arnstein errichtet
1259
(„castrum Rammeneborch“)

Besitzer

ErbauerHerren von Arnstein
Erzstift Magdeburg
1296 Grafen von Falkenstein
1334 Grafen von Reinstein (Regenstein)
1387/1400 Grafen von Mansfeld
1637 Familie von Stammer
26. November 1720 Kauf Karl August Freiherr von Friesen
1905 Familie von Heimburg
1937-40 Fürsten von Thurn und Taxis



Literatur und Quellen

  Schmitt, Reinhard, Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Deutschen Burgenvereinigung (Hrsg.): Quellen zur Baugeschichte von Schloss Rammelburg, Landkreis Mansfelder Land, in: Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Band 13/2004, S. 101ff, Halle/Saale 2004
  Stolberg, Friedrich: Befestigungsanlagen im und am Harz - Von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit, 2.00. Aufl., Hildesheim 1983, ISBN 978-3826910029


Bilder




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