Nutzung
  • Eintrittsgebühr
  • Heimatstube
  • besteigbarer Bergfried

Freckleben

Lage
Bundesland
Sachsen-Anhalt
Ort
06456 Aschersleben-Freckleben
Adresse
Auf dem Schloss
Lage
auf einer Bergnase im Süden des Ortes
Koordinaten
51.69723°, 11.54617°
Beschreibung

Burg Freckleben ist eine ausgedehnte Anlage, die durch Wall- und Grabensysteme gesichert ist. Die Ausdehnung der Anlage auf einer Bergnase beträgt ca. 300 x 600 m. Im Norden befindet sich eine zungenförmige Hinterburg ca. 100 x 100 m, südlich anschließend das Kernwerk mit ca. 80 x 100 m. Im 12./13.Jh. wurde in das Kernwerk die mittelalterliche Burg eingefügt, eine im Grundriss fünfeckige Anlage, Fläche ca. 80 x 100 m, höchster Geländepunkt an der SW-Ecke. In der gegenüberliegenden sö Hofecke ein mächtiger Rundturm von 10,2 m Durchmesser, 3 m Mauerstärke und 15 m Höhe.

Erhalten: Wohnturm, Teile der Ringmauer

Maße
Gesamtanlage ca. 300 x 600 m

Türme

Bergfried 1

Der Bergfried befindet sich an der Ostseite der Unterburg. Er wurde 2008 saniert und zum Aussichtsturm umgebaut.

Zustand
erhalten
Zugänglich
ja
Form
rund
Höhe
23,12 m
ursprüngliche Höhe
32.0 m
Innendurchmesser
5
Höhe des Eingangs
6,20
(max.) Mauerstärke
2,00 m
Bergfried 1
<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Freckleben23.jpg">Mewes at German Wikipedia</a>, Public domain, via Wikimedia Commons
Bergfried 2

Der Bergfried befand sich an der Nordostseite der Unterburg. 1894 war er bereits teilweise abgebrochen, letzte Reste verschwanden 1912.

Zustand
verschwunden
Bergfried 3

Der Bergfried befindet sich in der Oberburg und wurde um 1200 errichtet. Im 4. Obergeschoss geht der Turm in einen achteckigen Grundriss über.

Zustand
erhalten
Form
rechteckig
Höhe
31,81 m
Grundfläche
7,96 x 6,90 m
Höhe des Eingangs
8,87
(max.) Mauerstärke
2,00 m
Anzahl Geschosse
6
Bergfried 3
<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Freckleben15.jpg">Mewes at German Wikipedia</a>, Public domain, via Wikimedia Commons

Historie

12.Jh.
erbaut
973
(„villa Frekenleba“)
1133
(Rodolfus comes de Frackenlove)
1135
(Otto von Freckleben wird als „Reichsdienstmann“ erwähnt)
1288
(Erwähnung eines von Arnstein als Burggraf auf Freckleben)

Besitzer

Grafen von Freckleben
1479 die Anhaltiner erwerben Teile von Freckleben als magdeburgisches Lehen



Literatur und Quellen

  Pantenius, Michael: Burgen in Sachsen-Anhalt, Halle/Saale 2010
  Stolberg, Friedrich: Befestigungsanlagen im und am Harz - Von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit, 2.00. Aufl., Hildesheim 1983, ISBN 978-3826910029


Bilder




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