Nutzung
  • Akademie der Deutschen Genossenschaften
  • Tagungs- und Eventhotel
  • Innenhof und Parkanlage frei zugänglich
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Montabaur

Lage
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Ort
56410 Montabaur
Adresse
Schlossweg
Lage
auf einer Basaltkuppe nördlich über der Altstadt
Koordinaten
50.43870°, 7.82570°
Beschreibung

vierflügelige Renaissanceanlage um einen annähernd quadratischen Innenhof, zweigeschossiger Hauptbau mit dreigeschossigen Rundtürmen an den vier Außenecken

Das burgartige, zweigeschossige Schloss ist eine vierflügelige Renaissanceanlage. Der massige mittelalterliche Hauptturm befindet sich in der SO-Ecke des Innenhofes. An den Ecken befinden sich vier dreigeschossige Rundtürme. Die beiden kleinen Türme vor der N-Front sind spätmittelalterlich. Die Ostfront des Berings wird durch den eingeschossigen Marstall von 1720 mit Satteldach gebildet. SW unterhalb des Hauptbaus liegt die sogenannte Vorburg, ein dreigeschossiger Torbau.
Innenausstattung
Deckenmalereien (Allegorien der vier Elemente) von Lazarus Maria Sanguinetti im Rittersaal.

Funktion

Die Burg war Grenzfeste und Vorposten des Erzstiftes Trier im Westerwald gegen die Grafen von Nassau.


Herkunft des Namens
Nach der damals als unbezwingbar geltenden Bergfeste Mons Tabor bei Akkon im Heiligen Land erhielt die Burg ihren Namen.
Grundriss
Grundriss
Details
Beschreibung:

Ferdinand Luthmer - Die Bau- und Kunstdenkmäler der Kreise Unter-Westerwald, St. Goarshausen, Untertaunus und Wiesbaden Stadt und Land. Keller, Frankfurt am Main, 1914

Bergfried

massiger Bergfried in der Südostecke des Hofes

Zustand
erhalten
Zugänglich
nein
Form
rund
Bergfried
Ferdinand Luthmer - Die Bau- und Kunstdenkmäler der Kreise Unter-Westerwald, St. Goarshausen, Untertaunus und Wiesbaden Stadt und Land. Keller, Frankfurt am Main 1914
Kapelle
Patrozinium
St. Michael
Beschreibung
Kapellenturm (SW-Turm) von 1685 mit ehemaliger Kapelle St. Michael
Park
Gartenanlagen nach 1750 an der W-Seite des Berings

Historie

nach 910
als Kastell Humbach des Konradiners Herzog Hermann von Schwaben errichtet
959
(„castellum humbacense“)

Besitzer

Ende 10. Jh.–1802 Erzbischöfe von Trier
1802 Herzöge von Nassau
Deutsche Genossenschaftskasse



Literatur und Quellen

  Krupp, Ingrid: Burgen und Schlösser in Nassau, Frankfurt/Main 1987
  Montanus, Juvenalis: Kurze Geschichte der Stadt und Burg Montabaur, (o.O.) 2011
  Roth, Hermann Josef, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.): Stadt Montabaur. Rheinische Kunststätten 227, 2.00. Aufl., Neuss 1989
  Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen (Hrsg.): Kulturelle Entdeckungen Nassau, Regensburg 2012


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Stadtbefestigung Montabaur Montabaur 0,13 km -
Burg Dernbach Dernbach 2,72 km
Wasserburg Langwiesen Meudt-Dahlen 4,97 km