Nutzung
  • frei zugängliche Ruine
Tags

Wiesbach

Lage

Bundesland
Rheinland-Pfalz
Landkreis
Ort
66894 Wiesbach
Lage
auf dem „Schlosshof", einem niedrigen Bergkegel östlich des Dorfes
Koordinaten
49.33573°, 7.45441°

Beschreibung

Turmburg?
Erhalten: Rest des Wohnturms, Graben


Historie

um 1125/50erbaut
1269 (erste Erwähnung des Ortes als Wisebach, Ritter Godebrecht von Nanstein verpfändet seine Güter zu Wiesbach dem Grafen Heinrich von Zweibrücken)

Besitzer

1589 Abtretung von Wiesbach mit Krähenberg und Rosenkopf an die Grafen von Pfalz-Zweibrücken



Literatur und Quellen

  Keddigkeit, Jürgen / Burkhart,  Ulrich / Übel,  Rolf, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Pfälzisches Burgenlexikon IV.2 St-Z, Kaiserslautern 2007
  Laborenz, Matthias: Verlassen und in Brand gesteckt, in: Die Rheinpfalz, 27. Januar 2018, (o.O.) 2018
  Übel, Rolf: Der torn soll frey stehn, (o.O.) 1994


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Burg Großbundenbach Großbundenbach 4,23 km

Kommentare

  1. Image

    Der Inhalt der - nicht mehr erhaltenen Urkunde - von 1269 ist nicht korrekt wiedergegeben. Graf Heinrich von Zweibrücken ist es, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Agnes die ihm zugehörigen Leibeigenen der Abtei Hornbach im Wiesbachtal (homines sancti Pirminii in valle Wisebach) dem Ritter Godebrecht von Nanstein als Gegenleistung für dessen Zweibrücker Burgmannendienste verpfändet. Quelle: Carl Pöhlmann, Das älteste Kopialbuch der Mauchenheimer von Zweibrücken im Staatsarchiv zu Darmstadt, Zweibrücken 1967, S. 14.

  2. Image

    Eine weitere kleine Korrektur: Im Herbst 1589 wurde Wiesbach zusammen mit den beiden auf seiner Gemarkung liegenden Höfen Felsbach und Krähenborn von Sickingen gegen den Queidersbacher Hof und das Dorf Mittelbrunn an das Fürstentum Pfalz-Zweibrücken vertauscht. Rosenkopf, ebenfalls auf Wiesbacher Gemarkung, entstand erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts.

  3. Image