Anlage einer kleinen Höhenburg mit Vorburg und südlich gelegener Hauptburg, Gebäudereste im Nordteil der Hauptburg
Erhalten: geringe Mauerreste
Im Norden befindet sich die etwa 25 x 31 große Vorburg, die hufeisenförmig von einem Graben mit ca. 10 m breitem und 1,5 m hohem Außenwall geschützt wird. Nach S schließt sich die höher gelegende Hauptburg an (Dm. 40 m). In ihrem Südteil scheinen Schuttwälle den Standort eines (Rund-?) Turms zu beschreiben, im Nordteil der Hauptburg sind noch Gebäudereste mit Mörtelmauern vorhanden. Anhand von Mauer- und Schuttspuren lässt sich die Ringmauer noch verfolgen. Wie lange die Burg vor und nach dem 1. Viertel des 14. Jh. noch bestanden hat und wann sie gebaut wurde, ist ungewiss. Die Funde sprechen für eine längere Lebensdauer. Bautypologisch darf man das „Hünenschloß“ oder die Burg Waldau zu den kleineren Höhenburgen rechnen, die als Turmburg mit kleiner Vorburg auf einer Bergnase angelegt war.
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Es wird im Ort erzählt, dass unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg ein interessierter amerikanischer Offizier hier Grabungen veranlasste, aber nichts gefunden hat. Ich meine, hier noch 2 Erdwälle erkennen zu können. Meist hatten solche Fliehburgen eine Holzpalisaden-Schutzwand. Sie war also nicht ständig besetzt und diente dem Schutz der Frauen/Kinder beim Erkennen von unbekannten Truppen. Sie war also nicht ständig besetzt!