Seesen

Sehusa-Burg

Schloss Seesen


Quelle: Zahlenmonster, cc-by-sa 3.0 (aus Wikipedia)

Lage


Land:Deutschland
Bundesland:Niedersachsen
LandkreisGoslar
Ort38723 Seesen
Adresse:Wilhelmsplatz 1
Lage:am Nordrand der Altstadt von Seesen
Geographische Lage:51.890827°,   10.172323°

Beschreibung

Mittelalterliche Wasserburg, mit Renaissanceschloss überbaut, Renaissance-Treppenturm mit welscher Haube und hochovalen, barock umrahmten Fenstern, mächtiger Donjon

Die Sehusaburg, im Jahre 1282 erstmalig urkundlich erwähnt, besaß wahrscheinlich als Vorgängerburg eine Welfenburg früheren Datums. Auf dem Weg zur Burg sind hinter einem kleinen Bach noch Überreste von Wallanlagen zu sehen. Die heutige Burg Sehusa, deren mit „Welscher Haube“ gekrönter Turm das Wahrzeichen der Stadt Seesen verkörpert, verdankt ihr Aussehen mehreren Umbauten seit Mitte des 15. Jh. Auf die Fertigstellung des Hauptgebäudes im Jahre 1592 weist ein Wappen am Eingang des Treppenturms hin; die Seitenflügel des Schlosses stammen aus den Jahren 1870 – 1875. Eine Besonderheit des Bauwerkes sind Wandstärken von 2,75 m im Erdgeschoss, die sich bis zum dritten Obergeschoss auf 1,25 m verringern.

Turm

Donjon

Form:rechteckig
Grundfläche:17,75 x 10,75 m

Besitzer

Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Welfen1279
Stadt Goslar1314 als Pfand

Historie

um 1225?erbaut
1282 („castrum sehusen“)
um 1282Befestigung der Anlage durch Herzog Heinrich den Wunderlichen
1495–1519Witwensitz der Herzogin Margarethe
1592Errichtung eines Neubaus
1664Fachwerkobergeschoss bei Brand zerstört, anschließend Instandsetzung der Anlage
1870/85Errichtung seitlicher Anbauten
1955Ermittlung der Reste der Vorgängeranlage


Quellen und Literatur

  Arnold, Peter [1990]:  111 Schlösser und Herrenhäuser in Niedersachsen, 3. Aufl., (o.O.) 1990
  Braun, Wolfgang / Sternal,  Bernd [2013]:  Burgen und Schlösser der Harzregion - Band 4, 1. Aufl., (o.O.) 2013
  Schultz, Dr. H. A., Dr. H. A. Schultz (Hrsg.) [1962]:  Seesen. Burgen und Schlösser des Braunschweiger Landes 9, 1. Aufl., Braunschweig 1962
  Weiß, Gerd (Bearb.) [1992]:  Bremen Niedersachsen. Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, 1. Aufl., München 1992


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