ehemalige Reichsburg
Erhalten: Bergfried, Teile der Außenmauer, Halsgraben
Der große Bergfried und ein Rest der Mauer um die Kernburg sind erhalten. 1136 erstmals urkundlich erwähnt (Urkunde von 1130 ist Fälschung), 1152 im Besitz Heinrich des Löwen, 1513 letzte urkundliche Erwähnung. Die Alte Burg in Osterode ist von den Grafen von Katlenburg wohl zu Beginn des 12. Jh.s. auf deren Eigengut erbaut worden. Nach dem Aussterben des Geschlechtes 1106 gelangte sie an Lothar von Süpplingenburg, wurde aber dann offenbar von Hermann von Winzenburg okkupiert. Nach dessen Ermordung 1152 wird Heinrich dem Löwen dessen Erbe zugesprochen, sodass er nicht nur als Enkel Lothars rechtlicher, sondern auch faktischer Besitzer der Burg wurde. In diesem Jahr wird die Burg erstmals ausdrücklich erwähnt. Die Burg ging über Otto IV. schließlich 1291 an die Herzöge von Braunschweig-Grubenhagen. Im 13. Jh. bestand eine Münzwerkstätte auf der Burg. 1322 diente sie der Herzogin Agnes, der Gemahlin Herzogs Heinrichs des Wunderlichen, als Witwensitz. Seit 1487 besaß sie dieselbe Rolle für die Herzogin Elisabeth, der Gemahlin Albrechts II. 1512 ist die Burg verlassen, 1551 wird sie in der Aufzählung der herzoglichen Burgen nicht mehr genannt.
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Ehemalige Schutzburg für die Harzstraße und den Söseübergang, Verwaltungssitz der Herzöge von Braunschweig, Münzstätte.
nach oben leicht verjüngender Zylinder
Ansichtskarte von 1907