Nutzung
  • Freilichtbühne am Fuß des Felsens
Tags

Mangoldstein

Lage

Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
86609 Donauwörth
Lage
im Bereich des Mangoldfelsens
Koordinaten
48.72032°, 10.78017°

Beschreibung

Reste einer Höhenburg, Anlage mit Bergfried, Palas, Umfassungsmauer und Wassergraben, mauerbündiger Turm an der SO-Ecke der Anlage
Erhalten: spärliche Mauerreste

70 x 50 m große Anlage einer Felsen- und Wasserburg. Felsen 12 m hoch und von einem 20 m breiten und 6 m tiefen Wassergraben umgeben. Erhalten geringe Reste von Gebäuden. Gut erhalten Teile der mächtigen Ringmauer und der Stumpf eines rechteckigen Echturmes der Ringmauer.

Romanische Bauteile:
Teilweise Buckelquader an der Ringmauer


Maße
Grabenbreite ca. 20 m, Tiefe ca. 6 m

Herkunft des Namens
Nach Mangold von Werd.


Reliefansicht im BayernAtlas

Historie

10.Jh? für die Herren von Mangoldstein errichtet
1030erwähnt
um 1180/1200Errichtung der zweiten Umfassungsmauer
um 1283Überbauung der Ringmauer mit der neuen Stadtmauer 1301 durch Albrecht I. von Österreich zerstört
1818teilweise abgebrochen
Mai 1945Zerstörung von Mauerresten bei einem Luftangriff
2009–10Durchführung von Rettungsgrabungen beim Bau Bau des Forums für Energie und Bildung

Besitzer

ErbauerHerren von Mangoldstein
Stammsitz Edelherren von Werd



Literatur und Quellen

  Bosl, Dr. Karl (Hrsg.): Bayern. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 7, 3.00. Aufl., Stuttgart 1981
  Czysz, Wolfgang, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Burg des „getreuen Manigoldus“ in Donauwörth, in: Denkmalpflege Informationen Nr. 148 März 2011, S. 16ff, München 2011
  Czysz, Wolfgang: Ausgrabungen auf Burg Mangoldstein in Donauwörth, in: Das archäologische Jahr in Bayern 2010, S. 128ff, Stuttgart 2011
  Czysz, Wolfgang: Burg Mangoldstein in Donauwörth: Archäologie und Geschichte, (o.O.) 2011


Bilder




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