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Hohentübingen

Lage

Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
72070 Tübingen
Lage
auf dem Ausläufer des Spitzberges im SW über der Stadt Tübingen
Koordinaten
48.51945°, 9.05035°

Beschreibung

zweigeschossige Vierflügelanlage um geräumigen Innenhof, mächtiger Turm mit Geschützscharten in der NO-Ecke


Maße
Hervorragendes Bauwerk der späten Renaissance.


Historie

um 1050 für die Grafen und Pfalzgrafen von Tübingen errichtet
1078 („Castrum Twingia“)
1078durch König Heinrich IV. erfolglos belagert
1507–1540Ausbau zur Landesfestung unter Herzog Ulrich von Württemberg
ab 1553Errichtung des Südflügels („Neuer Bau“)
Anfang 17.Jh.Verstärkung des Schlosses mit Bastionen
1606Errichtung des Schlosstores (Anton Keller nach Entwurf von Heinrich Schlickhardt)
1647Zerstörung eines Turmes (französische Truppen)
ab 1667Errichtung des heutigen Fünfeckurms
um 1763/83Abbruch von Dachaufbauten
seit 1803/16Nutzung durch die Universität Tübingen
1997Eröffnung des Museums

Wappenbilder


Besitzer

ErbauerGrafen und Pfalzgrafen von Tübingen
1342 Grafen von Württemberg



Literatur und Quellen

  Haas, Erwein: Die sieben Württembergischen Landesfestungen, (o.O.) 1996
  Hannmann, Eckart: Das Schloss in Tübingen - Sanierung des Süd- und Westflügels, (o.O.)
  Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2.00. Aufl., Stuttgart 1980
  Sydow, Jürgen: Aus der Geschichte des Schlosses Hohentübingen, Tübingen 1978
  Weiss, Michael: Das Tübinger Schloss, Tübingen 1996


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