Alternativname(n)  Kisslau
Nutzung
  • Justizvollzugsanstalt
Links

Kislau

Lage
Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
76669 Bad Schönborn-Kisslau
Adresse
Kislauer Straße 5
Lage
ca. 1.150 sw des Rathauses von Mingolsheim in der Niederung des Kraichbaches an der Straße nach Kronau
Koordinaten
49.21556°, 8.64454°
Beschreibung

ursprünglich Turmburg, quadratischer Hauptbau mit Untergeschoss des Bergfrieds aus staufischer Zeit


Herkunft des Namens
Der Name Kislau stammt von dem alten Wort Kislowe ab, was so viel bedeutet wie „kieselige Aue“.
Wohnturm
Form
quadratisch
Höhe
16,65 m
Grundfläche
14,85 x 14,85 m
(max.) Mauerstärke
2,90 m

Historie

Ende 11.Jh?
erbaut
1048
(Edelfreie von Kislau)
um 1200
Durchführung von Aus-/Umbauten
1647
1675
durch französische Truppen besetzt und teilweise geschleift
1721/23
Bau einer Sommerresidenz im Barockstil für Damian Hugo von Schönborn
1933–1939
Nutzung als Konzentrationslager
ab 1948
Nutzung als Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Bruchsal

Besitzer

ErbauerKaiser Heinrich II.
1237 ausgestorben Herren von Kislau
Bistum Speyer



Literatur und Quellen

  Huth, Silvia / Frust,  Manfred: Schlösser am Oberrhein, Tübingen 2008, ISBN 9783874077934
  Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Bearb.), : Karlsruhe und der Oberrheingraben. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 16, Stuttgart 1988
  Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2.00. Aufl., Stuttgart 1980
  Of, Hans-Joachim: Schloss Kislau bei Kronau: Wie ein ehemaliges Konzentrationslager zum Erinnerungsort für NS-Geschichte werden soll, in: ka-news, (o.O.) 2020
  Schmidt, J.: Burgen, Schlösser und Ruinen, (o.O.) 1980
  Schäfer, Hans: Die Burgen im Kraichgau, (o.O.) 1971
  Willig, Wolfgang: Landadel-Schlösser in Baden-Württemberg, Balingen 2010, ISBN 978-3-9813887-0-1


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