150 x 70 m große polygonale Anlage auf einem durch einen natürlichen schluchtartigen Einschnitt getrennten Bergsattel vom Hauptmassiv des Rechbergs. Große Haupt- und kleine Vorburg, diese mit starken Befestigungen des 15.Jh. Hauptburg 70 x 40 m auf einem künstlich versteiltem Felsen mit mächtigem Rinngraben. Vorburg mit 40m breitem und 20m tiefem Einschnitt mit Viadukt aus dem 17.Jh. Rechterhand neben dem Tor mit 12 m Durchmesser und noch 5 m hoch mit Kasematte. Wirtschaftsgebäude mit Halbrundturm. An der äußeren Grabenkante Reste des Zwingers mit noch 3 in umfangreichen Resten erh Flankentürmen von ca. 6m Kantenlänge, ursprünglich wahrscheinlich 5-6 Türme. Ringgraben 10m-15m breit und 15m tief, künstlich abgeschrotet. Hauptburg mit Zwinger und großartigem spätgotischen 23 m hohem Torhaus mit zwei Zugbrücken für Fußgänger und Wagen. Zwinger gut erhalten, teilweise mit Wehrgang und Maschiculliturm von 1450 nach italienischer Manier. Ein weiterer ursprünglich 25m hoher Rundturm nur noch in seinen Grundmauern vorhanden. Roman RM mit Tor im Winkel und daran angebauter noch 2-geschossig hoher Palas, im Westen viergeschossiges kemenatenartiges Wohngeb, Ringmauer im Osten nur mehr eingeschossig hoch und 2,8 m stark (Schildmauer), ursprünglich mindestens 10 m hoch. Bereits um 1600 durch einen Riegelbau ersetzt. NO-Ecke Ringmauer mit Kleinquadern.Romanische Bauteile: Innerer Bering romanisch, vollständig mit Buckelquadern verkleidet. Steinmetzzeichen. Romanisches Ringmauertor und Vortor. Palas mit Biforie und siebenteiliger Arkade von Trichterfenstern.