Nutzung
  • frei zugängliche Ruine

Blankenhorn

Lage

Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
74363 Güglingen-Eibensbach
Lage
ca. 1.000 m südlich über Eibensbach auf Spornterrasse über dem Steilabfall
Koordinaten
49.04155°, 8.99109°

Beschreibung

staufische Wehranlage, mächtige Schildmauer aus Buckelquadern mit ca. 50 verschiedenen Steinmetzzeichen, fünfgeschossiger Palas, quadratischer Burghof
Erhalten: Schildmauer


Funktion

Die Burg diente der Überwachung der Straße von Cannstatt nach Speyer.



Maße
Burgareal ca. 1,2 ha
Mauerstärke der Schildmauer 3 m, Höhe ca. 18 m, Breite ca. 23 m


Historie

um 1220/35erbaut
18. Oktober 1241 (Heinrich I. von Neuffen bestätigt in einer auf der Burg ausgestellten Urkunde mit Zustimmung seiner Söhne Heinrich II. und Gottfried eine Schenkung an das Kloster Wald bei Sigmaringen)
1462Sitz des Forstamtes Stromberg
ab 1479Verfall der Burg nach Demontage aller Dächer; Nutzung als Steinbruch
1591Erwähnung als Ruine

Besitzer

ErbauerHeinrich II. von Neuffen?
1327 Württemberg



Literatur und Quellen

  Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2.00. Aufl., Stuttgart 1980


Bilder




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