• Bild 1: © Albert Speelman, Utrecht
    Bild 2: © Albert Speelman, Utrecht

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Hessen
Bezirk:Darmstadt
Region:Südhessen
Main-Kinzig-Kreis
Ort63633 Birstein
Adresse:Schlossstraße 1/2
Lage:auf einem Bastaltfelsrücken hoch über den Tälern des Reichenbaches und des Riedbaches
Koordinaten:50.350338°, 9.307678°
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Beschreibung

Unregelmäßige Vierflügelanlage der Renaissance, mit ursprünglich vier Treppentürmen im Hof, runder Bergfried, dreiflügelige Vorburg, zweiflügeliger Wirtschaftshof

Birstein ist das Schloss der Senioritatslinie des Hauses Ysenburg, die sich im Unterschied zu den jüngeren Linien „Isenburg“ schreibt, es ist die Residenz der Fürsten von Isenburg-Birstein. Das Schloss erhebt sich weit sichtbar auf einer Basaltkuppe und ist von einem Schlosspark umgeben. Die ursprüngliche mittelalterliche Burg wurde im 16. und im 18. Jahrhundert zu einem Wohnschloss umgebaut. Noch heute wird es von Fürst und Fürstin von Isenburg bewohnt. Im Inneren zeichnet sich das Schloss unter anderem durch Rokokosäle mit reichhaltiger Stuckornamentik und einer sehenswerten freitragenden Treppenanlage aus.

Historische FunktionDie Burg diente zur Sicherung des Gebietes Reichenbach durch die Abtei Fulda.
Park/Gartenö unterhalb des Schlosses englische Parkanlage aus dem 19.Jh.

Kapelle


Kapellenbau von 1555


Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Abtei Fuldaals Erbauer
Herren von Trimberg
Fürsten von Isenburg1549
Familie von Isenburg–Birstein

Historie

13.Jh.erbaut
1279 („castrum Birsenstein“, urkundliche Erwähnung der Burg als fuldisches Lehen der Herren von Trimberg)
ab 1517Ausbau der Burg zur Residenz der Grafen von Isenburg–Birstein im Stil der Renaissance (Steinauer Baumeister Asmus)
1549–52Umgestaltung des Küchenbaus
1553/55Errichtung des Erbprinzenbaus und des Kapellenbaus
1592Errichtung des Kanzleibaus
1733Errichtung des Archivbaus mit Tor (unter der Leitung von Christian Ludwig Hermann)
1763–1768Neubau des Schlosses unter Fürst Wolfgang-Ernst II. nach den Plänen und unter der Leitung des nassauischen Hofbaudirektors Johann Wilhelm Faber
1806–1816Birstein ist Mittelpunkt des Fürstentums Isenburg

Quellen und Literatur

  • Die deutschen Burgen und Schlösser in Farbe,  Frankfurt am Main 1987

Objekte im Umkreis von 10 Kilometern

NameOrtArtDistance (km)Bild
NameOrtArtDistance (km)Bild
EisenhammerBrachttal-NeuenschmidtenJagdschloss3.62
Spielberg 
Spyelberg
Brachttal-SpielbergBurgrest5.41
Romsthal 
Huttenschlösschen
Bad Soden-Salmünster-RomsthalSchloss6.10
Stolzenberg 
Stolzenfels
Stolzenburg
Bad Soden-SalmünsterRuine7.88
Huttenschloss (Soden) 
Huttenschloss
Bad Soden-SalmünsterBurghaus8.02
Wenings 
Isenburg-Birsteinscher Hof
Gedern-Weningsteilweise erhaltene Adelssitz8.70
Moritzstein 
Ysenburg-Birsteiner Hof
Gedern-Weningsteilweise erhaltene Adelssitz8.78
Bad Soden-Salmünster 
Amthof
Nassauischer Hof
Nassauer Hof
Bad Soden-Salmünsterverschwundenes Herrenhaus9.12
Bad Soden-Salmünster 
Schleifrashof
Bad Soden-SalmünsterHerrenhaus9.40

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