Leina

verschwundene Burg


© Andreas Umbreit Terrapolaris

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Thüringen
LandkreisGotha
Ort99894 Leinatal-Leina
Lage:in der Dorfmitte auf einer flachen Landzunge im Zusammenfluss der Leina und des Altenwassers
Geographische Lage:50.902693°, 10.63214°
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Beschreibung

Im Bereich der „Burg“ fanden sich bei punktuellen Grabungen einzelne Objekte vom Neolithikum bis hin zu erheblichen mittelalterlichen Scherbenmengen, wobei letztere darauf hindeuten könnten, daß der Flurname auf den hier vermuteten Sitz der Herren von Leina im 12./13. Jh. zurückgeht. Zu dieser Zeit dürfte sich die flache Landspitze als etwas geschützter Platz zwischen den beiden Bächen mit ihren damals wohl sumpfigen Randbereichen für einen möglicherweise leicht befestigten Herrensitz angeboten haben, an den sich auch der heutige alte Dorfkern Leinas nach Süden hin anschließt. Ausgegrabene Siedlungsspuren unter der ehemaligen Pfarrscheune ca. 100 m sw der „Burg“ wurden auf ca. 100 vor bis 100 n. Chr. datiert und belegen die Existenz Leinas als Siedlungsplatz schon weit vor seiner ersten bekannten schriftlichen Erwähnung 786, die das Dorf zu einem der ältesten urkundlich gesicherten Dörfer Thüringens macht. (Quellen: Überlieferter Flurname, Aufzeichnungen und Funde des Ortschronisten Dieter Vogel)

Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Herren von Leina?

Historie

1109 (Adelbert und Richwien von Leina)

Ansichten




© Andreas Umbreit Terrapolaris

Quellen und Literatur

  • Bienert, Thomas (2000). Mittelalterliche Burgen in Thüringen, 1. Aufl., Gudensberg-Gleichen


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Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtEntfernung(km)Bild
NameOrtArtEntfernung(km)Bild
BoilstädtGotha-BoilstädtGutshaus4.10
Emleben 
Edelhof
Emlebenverschwundenes Gutshaus4.48
Hermannstein 
Steinfurt?
Steinfirst
Wachkopf
Waltershausen-Schnepfenthalverschwundene Burg4.85

Nutzung
teils überbaut
teils Grünanlage