Alternativname(n)  Rauher Stein, Ruhestein
Nutzung
  • frei zugängliche Ruine
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Rauenstein

Lage

Bundesland
Thüringen
Landkreis
Ort
96528 Frankenblick-Rauenstein
Lage
direkt über der Dorfkirche auf einem felsigen Bergsporn (Burgberg) nordöstlich des Marktplatzes
Koordinaten
50.42007°, 11.05499°

Beschreibung

Reste von vier Gebäuden, Halsgraben gegen Burgberg, überbauter Graben im Süden der Anlage

Innenausstattung
Bestimmungswort von ahd. ruh, ruher, mhd. ruch, rucher für rauh grob, trocken'; das Grundwort von hd. /mhd. stein für „Stein, Felsen“.



Funktion

längsovale Fläche von ca. 70 x 45 m


Grundriss

Bergfried

Bergfried mit zweischaligen Mauerwerk
Zustand:Turmstumpf
Zugänglich:nein
Form:rund
Außendurchmesser:5,00 m


Kapelle

Beschreibung:Die Kirche ist die ehemalige Burgkapelle von 1366. Sie wurde aus den Erlösen von Ablassbriefen des Kardinals Peter von Schaumberg errichtet.


Historie

1349erbaut
24.Mai 1349 („Ruhestein“)
1396–1398Wiederaufbau nach Zerstörung
1453Wiederauf- und Umbau nach Zerstörung
1525beschädigt?
1569teilweise ausgebrannt
1616als „öd und wüst“ bezeichnet
1635im Dreißigjährigen Krieg durch kaiserliche Söldner zerstört
2000Notsicherung des Bergfrieds
ab 2006Durchführung von Sanierungsarbeiten

Besitzer

ErbauerKarl und Heinrich von Schaumberg
Herren von Schaumberg
Grafen von Henneberg-Schleusingen
2006 Gemeinde Effelder-Rauenstein



Literatur und Quellen

  Groß, Dr. Lothar / Sternal,  Bernd: Thüringer Burgen, Schlösser und Wehrbauten - Band 2, Quedlinburg 2019
  Köhler, Michael: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze, 2.00. Aufl., (o.O.) 2003, ISBN 978-3-91014-196-4


Bilder




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