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Gehren

Lage

Bundesland
Thüringen
Ort
98708 Gehren
Adresse
Johannesstraße
Lage
in der Ortsmitte
Koordinaten
50.64759°, 11.00497°

Beschreibung

Keimzelle des Schlosses war ein Wartturm mit einer Grundfläche von ca. 14 x 14 m², der vermutlich an der NO-Ecke des späteren Schlosses stand. Für den Umbau der grabenumwehrten Wasserburg in ein Renaissanceschloss wurden Steine des Klosters Paulinzella verwendet. Das Schloss war eine schlichte dreigeschossige Vierflügelanlage um einen ca. 30 x 26,5 m großen Innenhof. Der älteste Bau stand an der Nordseite, in der SW-Ecke stand der Schlossturm mit Zwiebelhaube und Repetieruhr. Erhalten blieben noch Teile der Außenmauern und Reste des inneren Renaissancetores.


Funktion

Hof 31 x 27 m


Kapelle

Beschreibung:1666 wurde eine Schlosskapelle in denn zwei unteren Stockwerken der NO-Ecke eingerichtet.


Historie

Anfang 12.Jh.erbaut
1118erwähnt
1720–40das Schloss ist gräfliche Residenz unter Fürst Günter I. von Schwarzburg-Sondershausen
15.Jh. Durchführung von Aus-/Umbauten
16.Jh.Umbau zum Renaissanceschloss
1574Errichtung des Schlossturmes in seiner endgültigen Form
11. September 1933ausgebrannt
1942/43teilweise abgebrochen
1997/98restauriert

Besitzer

Herren von Berlstedt
1464 Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen



Literatur und Quellen

  Batke, Olaf: Das Gehrener Schloss, (o.O.) 2002
  Groß, Dr. Lothar / Sternal,  Bernd: Thüringer Burgen, Schlösser und Wehrbauten - Band 2, Quedlinburg 2019
  Huneck, Dr. M. / Irmer,  Dr. R. / Lange,  Dr. H., Kulturbund der DDR, Kreisleitung Ilmenau, Rat des Kreises Ilmenau (Hrsg.): Natur- und Bodendenkmale im Kreis Ilmenau, Ilmenau 1987
  Köhler, Michael: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze, 2.00. Aufl., (o.O.) 2003, ISBN 978-3-91014-196-4


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