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Leuchtenberg

Lage

Bundesland
Bayern
Ort
92705 Leuchtenberg
Lage
auf einer 537 m hohen, abgeflachten Granitkuppe über dem Ort und ca. 170 m über dem Tal der Luhe
Koordinaten
49.59810°, 12.25617°

Beschreibung

Anlage im romanisch-gotischen Übergangsstil, dreigeschossiger Torturm, stauferzeitlicher Bergfried, dreigeschossiger Palas mit trapezförmigem Grundriss, ehemaliger Faulurm oder Pulverturm, Dürnitz (Bankettsaal) mit sechseckiger Mitelsäule, Zwinger mit vier halbrunden Schalentürmen
Erhalten: Bergfried, Kapelle, Umfassungsmauern

Der Ursprung der Burg Leuchtenberg liegt im Dunkeln. Man vermutet, dass eine erste Anlage bereits im 10. oder 11. Jahrhundert errichtet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1124, als der erste Herr „von Leuchtenberg“, Gebhard I., zur Weihe seiner neuerbauten Kirche den Bamberger Bischof Otto den Heiligen empfing, der auf seiner ersten Missionsreise nach Pommern Station auf der Burg machte. Die Herren von Leuchtenberg stiegen 1196 zu Landgrafen auf und wurden im 15.Jh. in den Fürstenstand erhoben. Das Geschlecht der Leuchtenberger starb 1646 aus.


Maße
Höhe der Schildmauer ca. 11 m, Mauerstärke 2,5 m
Mauerstärke der Ringmauer ca. 1,0-2,0 m


Grundriss

Lehenturm

Der Bergfried wurde „Der Hohe Turm“, später auch „Lehenturm“ genannt und steht auf einem gewaltigen Granitblock.
Form:quadratisch
Höhe:24,00 m
ursprüngliche Höhe:30.0 m
Grundfläche:7,00 x 7,00 m
(max.) Mauerstärke:2,50 m


Kapelle

Beschreibung:Burgkapelle in der NO-Ecke des inneren Berings, um 1300 Errichtung des gotischen Baus, 1440 Errichtung des gotischen Langhauses, mit steilem Zeltdach links vom Tor. 1803 profaniert, 1903 renoviert.

Außenansicht

Historie

10./11.Jh? für die Herren von Leuchtenberg errichtet
1118 (Gebhard I. von Leuchtenberg)
1124erwähnt
1293–1334grundlegender Neubau unter Landgraf Ulrich I. von Leuchtenberg
bis 1332Hauptsitz der Leuchtenberger; dann Verlegung der Residenz nach Pfreimd
im 15.Jh.erweitert
seit 1714verfallen
1842ausgebrannt
1888Bergfried durch Blitzschlag beschädigt und teilweise eingestürzt
1902/03Durchführung von Erhaltungsarbeiten

Besitzer

ErbauerHerren von Leuchtenberg (Stammsitz)



Literatur und Quellen

  Drexler, Jolanda / Hubel,  Achim (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Bayern V: Regensburg und die Oberpfalz, München 1991
  Meyer, Werner: Burgen und Schlösser in Bayern. Burgen - Schlösser - Herrensitze, Frankfurt/Main 1961
  Pfistermeister, Ursula: Burgen der Oberpfalz, 3.00. Aufl., Regensburg 1979


Bilder




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