Anlage im romanisch-gotischen Übergangsstil, dreigeschossiger Torturm, stauferzeitlicher Bergfried, dreigeschossiger Palas mit trapezförmigem Grundriss, ehemaliger Faulurm oder Pulverturm, Dürnitz (Bankettsaal) mit sechseckiger Mitelsäule, Zwinger mit vier halbrunden SchalentürmenErhalten: Bergfried, Kapelle, UmfassungsmauernDer Ursprung der Burg Leuchtenberg liegt im Dunkeln. Man vermutet, dass eine erste Anlage bereits im 10. oder 11. Jahrhundert errichtet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1124, als der erste Herr „von Leuchtenberg“, Gebhard I., zur Weihe seiner neuerbauten Kirche den Bamberger Bischof Otto den Heiligen empfing, der auf seiner ersten Missionsreise nach Pommern Station auf der Burg machte. Die Herren von Leuchtenberg stiegen 1196 zu Landgrafen auf und wurden im 15.Jh. in den Fürstenstand erhoben. Das Geschlecht der Leuchtenberger starb 1646 aus.