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  • frei zugängliche Ruine
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Geroldseck

Lage
Region
Grand-Est
Département
Moselle
Canton
Sarrebourg
Ort
57930 Niederstinzel
Lage
in Niederstinzel auf die ins Saartal abfallende Straße nach Postroff abbiegen. Nach dem Überqueren der Saar gleich links in einen Feldweg abbiegen, der nach ca. 800 m zur Ruine führt.
Koordinaten
48.86608°, 7.04420°
Beschreibung

Kleine, quadratische Anlage mit abgerundeten Ecken. Palasbau in der NO-Ecke, Turm an der Südmauer, einziger Zugang mit spitzbogigem Tor westlich neben dem Südmauerturm. Die ursprüngliche Motte mit einem Gesamtdurchmesser von ca. 125 m (zwei konzentrische Wälle und Wassergraben) ist noch erkennbar.

Erhalten: Umfassungsmauern

Maße
Anlage ca. 24 x 24 m

Herkunft des Namens
Geroldseck ist nicht der älteste Name der Burg. Im Ortsnamen (Ober- und Nieder)-"stinzel“ lebt der der vorhergehende weiter: „Steinsal". Dal „sal“ im Althochdeutschen „haus“ bedeutete, würde „Steinsal“ eine „steinerne“ Burganlage bedeuten.

Historie

vor 1200
die Burg wird unter dem Namen „Steinsal“ erwähnt; vermutlich Ausbau der Burg
1359
nach dem Tod des Edlen Johann von Geroldseck kommt der neue Burgname „Geroldseck“ auf
Ende 15.Jh.
verfallen
1473
Geroldseck wird in einer in Finstingen ausgestellen Urkunde erwähnt
1675
in einer Amtsrechnung wird Geroldseck als „chateau à présent ruiné de plus de deux cents ans“ bezeichnet
10.Jh? eventuell Errichtung eines Turmes auf künstlichem Erdhügel (Motte)


Literatur und Quellen

  Reitel, Francois: Chateaux Forts et Fortifications de Lorraine, (o.O.)
  Schroeder, Fritz Heinrich: Burg Geroldseck an der Saar, Saarbrücken
  Seyler, Robert, Historischer Verein für die Saargegend e.V. (Hrsg.): Die Burg Geroldseck bei Niederstinzel in Lothringen, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 8.Jahrgang, Saarbrücken 1958


Bilder




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