Ruhmannsfelden

Bergerhäusl

verschwundene Burg Ruhmannsfelden


Copyright © Andreas Umbreit Terrapolaris

Lage


Land:Deutschland
Bundesland:Bayern
Bezirk:Niederbayern
LandkreisRegen
Ort94239 Ruhmannsfelden
Lage:in Spornlage südöstlich des Ortes über dem Teisnachtal, im Wald ca. 600 m ssö der Kirche von Ruhmannsfelden bzw. ca. 150 m nö der Wallfahrtskapelle Osterbründl, von der ein Kreuzweg in Richtung Burgstall hinauf führ
Geographische Lage:48.977839°,   12.986649°

Beschreibung

Nach Süden abfallender Burgplatz, nach Westen und Nordwesten durch deutlichen bogenförmigen Abschnittsgraben vom angrenzenden flachen Gelände getrennt. Östlich fällt der Hang steil zur Teisnach ab, nach Süden weniger steil – hier andeutungsweise leichter weiterer Graben als Begrenzung erkennbar. Insbesondere im oberen (nördlichen) Teil deuten Bodenstrukturen auf ehemalige Bebauung hin.


Reliefansicht im BayernAtlas


Maße

Anlage ca. 50m (N-S) x 30m (W-O),

Besitzer

Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Grafen von Bogenals Erbauer
Herren von Ruhmannsfeldenum 1250 ausgestorben
Herren von Pfellingca. 1250–um 1280
Herzog von Bayernca. 1280 Rückfall des Lehens nach Aussterben der Pfellinger–bis Abbruch der Burg

Historie

um 1100 als Sitz der Herren von Ruhmannsfelden (Dienstmannen der Grafen von Bogen) errichtet
1100erwähnt
1165 (Arnold von Ruhmannsfelden)
um 1250Übergang des Lehens an die Herren von Pfelling
um 1286Abbruch der Burg mit herzoglicher Genehmigung zur Verwendung des Materials für das Kloster Gotteszell


Ansichten



Copyright alle Bilder © Andreas Umbreit Terrapolaris


Quellen und Literatur

  Bosl, Dr. Karl (Hrsg.) [1981]:  Bayern. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 7, 3. Aufl., Stuttgart 1981
  Böckl, Manfred (o.J.):  Keltenschanzen, Ringwälle, Burgställe, (o.O.)


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