Alternativname(n)  Rauhenlechsberg, Lechsberg
Nutzung
  • frei zugängliche Burgstelle


Lage
Bundesland
Bayern
Ort
86974 Apfeldorf-Rauhenlechsberg
Adresse
Zum Rauhenlechsberg
Lage
auf einem Bergsporn am östlichen Lechhochufer, über der Mündung des Rottbachs in den Lech
Koordinaten
47.90297°, 10.93593°
Beschreibung

Erhalten: Schuttwälle

Der rechteckige Burgplatz wird gegen Westen durch einen tiefen Halsgraben vom Plateau getrennt. An den Bergfried schlossen sich Ringmauer und Torhaus an. Einfache Wohnbauten mit Satteldach befanden sich östlich des Bergfrieds. Von der Anlage blieben nur der Halsgraben sowie überwachsene Fundamente erhalten.

Reliefansicht im BayernAtlas

Römerturm

Der quadratische Bergfried befand sich an der Südseite in Randlage,

Form
quadratisch

Historie

1252
(„nova urbs Lechisberg“)
ab 1315
Wittelsbachisch–bairischer Pflegersitz
1632/48
im Dreißigjährigen Krieg durch schwedische Truppen zerstört
nach 1648
Wiederaufbau
1799
Teilabbruch
1802
Aufhebung des Pfleggerichts
1833
Abbruch des Bergfrieds
1859
auf dem Schlossgeände wird ein Gedenkstein errichtet
1883
Abbruch der Mauerreste

Besitzer

ErbauerHerren von Haltenberg
Ende 13. Jh. Wittelsbacher
um 1530 als Pfleger Herren von Rechberg



Literatur und Quellen

  Meyer, Werner: Burgen in Oberbayern, Frankfurt/Main 1986, ISBN 3-8035-1279-4
  Weithmann, Michael W., Bezirk Oberbayern (Hrsg.): Inventar der Burgen Oberbayerns, 3.00. Aufl., (o.O.) 1995


Bilder




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