Alternativname(n)  Klingenberg
Nutzung
  • frei zugängliche Ruine
Tags

Kling

Lage

Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
83547 Babensham-Kling
Adresse
Kling 35
Lage
auf einem Sporn des Schlossbergs
Koordinaten
48.07173°, 12.33022°

Beschreibung

Einst umfangreiche Höhenburg in Spornlage. Der Wening-Stich zeigt die Renaissance-Anlage aus dem 16.Jh., bestehend aus Ober- und Unterschloss mit Ökonomiegebäuden. Der Hauptbau (Oberes Schloss) war eine gleichseitige Vierflügelanlage mit je einem barocken Eckerker nach außen, gegen Süden Fürstentrakt mit Kapelle.


Historie

Anfang 12.Jh. für die Grafen von Wasserburg errichtet
ab 1266die Burg ist Sitz des wittelsbachisch–bayrischen Pfleggerichts Kling
1343umfangreiche Baumasnahmen unter Kaiser Ludwig dem Baiern
1493Besuch Kaiser Maximilians I.
1543–1545die Anlage wird unter dem Pfleger Wolf Graf von Öttingen zum Renaissanceschloss umgebaut
18.Jh.Kling wird kurfürstliches Jagdschloss
1704/05Besetzung der Burg durch kaiserliche Truppen im Spanischen Erbfolgekrieg; die Außenanlagen werden zerstört
1788das Schloss wird durch Blitzeinschlag beschädigt
1797der Fürstentrakt wird wegen Hangrutschgefahr abgebrochen
1799Auflösung des Pfleggerichts Kling
19.Jh.Bau von Wohngebäuden auf dem Schlossgelände
1804/34abgebrochen
1976-80Freilegung der Stützmauer an der Südseite

Besitzer

ErbauerGrafen von Wasserburg
1259 Wittelsbacher



Literatur und Quellen

  Meyer, Werner: Burgen in Oberbayern, Frankfurt/Main 1986, ISBN 3-8035-1279-4
  Rosenegger, Josef / Sommerauer,  Lore: Verfallene Burgen zwischen Inn und Salzach, Freilassing 1973, ISBN 3-7897-0028-2
  Walter, Christian: Steinerne Zeugen des Mittelalters, Norderstedt 2014


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