Nutzung
  • Ferienwohnheim der Bundesfinanzverwaltung
  • Prientalmuseum in der Vorburg
  • Schlossschenke
Tags

Hohenaschau

Lage
Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
83229 Aschau-Hohenaschau
Adresse
Schlossbergstraße
Lage
auf einem freistehenden Kalkkegel über der Prien
Koordinaten
47.76559°, 12.32231°
Beschreibung

Gipfelburg, quadratischer Bergfried, schmaler, ovaler Burghof, barocker Festsaalbau im Südtrakt, Außenbastionierung mit unterem Burgtor und zwei Geschützrondellen

Innenausstattung
ca. 60 qm großer barocker Laubensaal um 1540 im Erdgeschoss des Nordflügels errichtet, Ausmalung von 1686/87, 2007–2010 restauriert

Reliefansicht im BayernAtlas

Bergfried

Innenraum der beiden unteren Geschosse rund, ab dem dritten Geschoss quadratisch. Die oberen beiden Geschosse und das Dach sind eine Zutat aus dem Jahr 1680.

Form
quadratisch
Höhe
36,00 m
Grundfläche
10,00 x 10,00 m
(max.) Mauerstärke
2,10 m
Kapelle
Patrozinium
Heilige Dreifaltigkeit
Beschreibung
nach Süden gerichtete Schlosskapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit von 1637-39 im Stil des gegenreformatorischen Jesuiten-Barocco, Dachreiterturm 1676/77
Außenansicht
Kapelle Außenansicht

Historie

1165–1170
erbaut
um 1120
(Rudolphus de Askowe)
1540–1561
Umbau der mittelalterlichen Burg in ein Renaissanceschloss; Außenbastionierung
1672–1686
barocker Um- und Ausbau
1704
im Spanischen Erbfolgekrieg beschossen und geplündert
1905–1908
restauriert
Wappen
Gusseisernes Wappen Pankraz von Freyberg

Besitzer

Herren von Aschau-Hirnsberg
1383 Freiherren/Grafen von Freyberg
1610 Barone von Preysing
1875–1942 Freiherren von Cramer-Klett
1942 Staatsbesitz
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben



Literatur und Quellen

  Meyer, Werner: Burgen in Oberbayern, Frankfurt/Main 1986, ISBN 3-8035-1279-4
  Walter, Christian: Steinerne Zeugen des Mittelalters, Norderstedt 2014


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NameOrtArtDistanz (km)Bild