Die ehemals markgräfliche Burg war Zentrum der uckermärkischen Landvogtei und damit Wohnsitz des Landvogtes. Die Anlage wurde außerhalb des Ortskerns auf einer Insel des ehemaligen Tytzen-Sees errichtet. Der Burgbereich diente bereits der slawischen Bevölkerung als Zufluchtsstätte. Das heutige Schloss, eines der größten Adelsschlösser der Mark, beeinhaltet noch Reste der Burganlage. Das Gesamtbild prägende Bauteile sind der hochgelegene Renaissanceflügel (Oberhaus) im Westen der Anlage und das dreiseitige Unterhaus um einen Ehrenhof, welches im Tudor-Stil umgebaut wurde.
alte Ansicht nach Merian, 1652
aus: Duncker, Alexander, „Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der Preussischen Monarchie.“
Ehrenhof Nordflügel
Ehrenhof Südflügel
Nordwestseite
Oberhaus Südwestseite
Ostseite
Südseite
Ich interessiere mich sehr für die Geschichte von Boizenburg noch dazu weil ich dort 10 Jahre meiner Kindheit verbracht habe. Von 1959 bis 1969 haben wir dort vor dem Schloss gewohnt als Kinder durften wir auch in das Schloss man kann sich durchaus vorstellen wie aufregend das immer wieder war. Aus diesem Grund bin ich mit Boizenburg sehr verbunden und interessiere mich für alles was ich über Boizenburg im Internet finde Der Ort ist immer eine Reise wert, nicht nur das Schloss auch der Marstall und die Klostermühle sind sehenswert. Ein Highlight sind auch die Veranstaltungen im Marstall, wie das Osterfest, Weihnachtsmarkt und sicher noch einiges andere. Mit dem Brandenburg Ticket kann man auch sehr günstig dort hinkommen. Ich fahre z.B jetzt schon zum dritten Mal für ein Tagesausflug aus dem OSL-Kreis dorthin. Je nach Verbindung die ich nutze habe ich 5 bis 6 Stunden Zeit und das reicht aus.! Probiert es einfach selber mal aus.