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Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Sachsen-Anhalt
Altmarkkreis Salzwedel
Ort39624 Kalbe (Milde)
Lage:nö der Stadt zwischen zwei Armen der Milde auf einem Sumpfhorst des Kalbeschen Werders
Koordinaten:52.654025°, 11.396459°
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Objekte im Umkreis



Beschreibung

Niederungsburg, Rundburg, Innenburg mit Ringmauer und zwei (ehemals drei?) Gräben, gotischer Palas, achteckiger Hausmannsturm
Ehemalige Wasserburg von 983, urprünglich eine slawische Wallburg, sie liegt zwischen zwei Armen der Milde auf einem Sumpfhorst des Kalbeschen Werders. 1240 zerstört, 1324 von der Familie von Alvensleben zur größten Burg der Altmark ausgebaut. Durchmesser der Anlage 360 m, im Gelände noch gut erkennbar. 1584

Erhalten: Ruinen von Kapelle, Tor, Wohnhaus

Maße

Durchmesser der Innenburg ca. 80, Durchmesser der Gesamtanlage ca. 360 m

Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Erzstift Magdeburg1196
Droiseke von Cröchernum 1296
Ritter Albrecht von Alvensleben1324
Herren von AlvenslebenWirtschaftshof bis 1945

Historie

983erwähnt
1240in einer Fehde zwischen Markgraf Johann I. von Brandenburg und Erzbischof Willibald von Magdeburg zerstört
1245Wiederaufbau
vor 1580abgebrannt
1580Wiederaufbau in Formen der Renaissance
19. August 1632Schleifung der Burg auf Befehl des Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg
1903konserviert
1982–1985renoviert
1991renoviert

Quellen und Literatur

  • Bednarz,  Ute /  Cremer,   Folkhard (Bearb.): Sachsen-Anhalt I: Regierungsbezirk Magdeburg. Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler,  München 2002
  • Pantenius,  Michael: Burgen in Sachsen-Anhalt,  Halle/Saale 2010
  • Stahl,  Andreas: Historische Nachrichten von der Burg Kalbe an der Milde, Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Deutschen Burgenvereinigung e.V. (Hrsg.), in: Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt 8/1999, S. 79,  Halle/Saale 1999