Das heutige Schloss steht an der Stelle der vermutlich ebenfalls quadratischen einstigen Höhenburg. Von dem vierflüglig geplanten barocken Neubau wurden durch den frühen Tod des Bauherrn 1729 nur der Nord- und Ostflügel ausgeführt. Der nördliche Hauptflügel besitzt einen Mittelrisaliten und ist auf den Terrassengarten am Unstruthang ausgerichtet. Der Ostflügel besitzt 13 Achsen mit Mansardwalmdach. Seitlich hat er je einen dreiachsigen Risaliten. Im Mittelteil befindet sich ein Doppelportal, von denen jedoch nur eines in den Innenhof führt. West- und Südflügel stammen noch aus der Zeit der Renaissance. Am Westflügel befindet sich ein polygonaler Treppenturm mit Spätrenaissanceportal und dreigeschossigem Erker. Im Bereich der westlich vorgelagerten Vorburg steht ein spätgotisches Torhaus.
aus: Duncker, Alexander, „Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der Preussischen Monarchie.“, Ausgabe 2, Berlin 1859 - 1860, um 1860