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  • frei zugängliche Ruine
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Koppenstein

Lage

Bundesland
Rheinland-Pfalz
Ort
55490 Gemünden
Lage
ca. 3.500 m südöstlich Gemünden
Koordinaten
49.87681°, 7.48930°

Beschreibung

romanische Anlage mit Ober- und Unterburg,Palas im Süden der Anlage, ca. 10 Meter unterhalb des Bergfrieds


Funktion

Grundfläche des Palas ca. 21,50 x 10,50 m;Grabenbreite bis zu 20 m, Grabentiefe ca. 10 m



Maße
Die kleine Höhenburg lag in der Nähe von vorgeschichtlichen Wällen und bestand im Wesentlichen aus dem fünfeckigen Bergfried und dem 10 m tiefer ligenden Palas. Der rechteckige Palas besitzt eine Grundfläche von 21,5 x 10,5 m und besaß im Süden zwei runde Ecktürme (Ecktourellen). Die der Burg vorgelagerte Unterburg war durch Wall und Graben, Zwingeranlage, sowie zwei Toranlagen geschützt.


Bergfried

ehemaliger Hocheingang in der Nordseite
Form:fünfeckig
Höhe:16,00 m
Grundfläche:9,20 x 9,20 m


Kapelle

Beschreibung:1339 wurde eine Kapelle errichtet.


Historie

10.Jh?erbaut
1155erwähnt
2.Hälfte 13.Jh.Ausbau der Burganlage
ab 1330vergeblicher Versuch einer Stadtgründung unterhalb der Burg
um 1592bereits verfallen

Besitzer

1155 die Grafen von Sponheim treten die Burg an das Kloster Sponheim ab
1325 Graf Johann II. erwirbt die Burg zurück und überträgt sie seinem Sohn Walrab von Koppenstein
Freiherren von Salis-Soglio
1812 Freiherren von Schmidtburg



Literatur und Quellen

  Krahe, Friedrich Wilhelm: Burgen des deutschen Mittelalters - Grundrisslexikon, Frankfurt/Main 1994
  Schellack, Gustav / Wagner,  Willi: Burgen und Schlösser im Hunsrück-, Nahe und Moselland, (o.O.) 1976
  Thon, Alexander / Ulrich,  Stefan / Wendt,  Achim: "... wo trotzig noch ein mächtiger Thurm herabschaut" - Burgen im Hunsrück und an der Nahe, Regensburg 2013, ISBN 978-3795424930
  Wenz, Martin, Olaf Wagener (Hrsg.): Koppenstein - eine Höhenburg mit Stadtrecht, in: Burgen im Hunsrück - Eine Burgenlandschaft im Fluss der Zeiten, S. 135ff, Petersberg 2011


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Schloss Gemünden Gemünden 2,29 km

1 Kommentar

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    Hans Robert Jung2024-04-01 18:43:21

    Stadtrechte wurden am 14.07.1330 verliehen (Kaiser Ludwig der Bayer); 1338 wurde eine Kapelle in der Stadt eingeweiht. Neue Stadtverordnung von 1389. Quelle: Peter Meyer, Koppenstein, Schriftenreihe des Hunsrücker Geschichtsvereins Nr. 1, Simmern 1963 Letzte Bewohnerin war "die Jungfrau von Koppenstein - genannt das Koppensteiner Gretchen", Maria Margaretha Rosenstein. (gestorben 1824?) Quelle: Henau, Geschichte eines Hunsrückdorfes, Walter Glöckner, Simmern 1987

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