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    Bild 3: © Hans-Joachim Arndt

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Bezirk:Rheinhessen-Pfalz
LandkreisKaiserslautern (Land)
Ort67705 Trippstadt
Lage:auf einem steil abfallenden Bergsporn über dem Tal der oberen Moosalb beim Parkplatz Wilensteinerhof
Koordinaten:49.354082°, 7.753324°
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Objekte im Umkreis



Beschreibung

zweigeteilte Anlage, verzogen rechteckige Grundform, spätgotisch verändert, Flörsheimter Teil mit Resten eines fünfeckigen, ursprünglich runden Bergfrieds, Wilensteiner Burg mit abgewinkelter Schildmauer aus Buckelquadern und einem gestuften spitzbogigen Portal


Erhalten: Umfassungsmauern, Gebäude

Maße

Mauerstärke der Ringmauer ca. 1,0-1,5 m
Mauerstärke der Schildmauer ca. 2,5 m

Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Grafen von Saarwerden
Grafen von Leiningenum 1247
Herren von Daun und Grafen von Homburg13. Jh. auf dem Erbwege
Wildgraf Gottfried von Kirbergum 1333
Herren von Daun–Falkenstein und Grafen von Saarwerdennach 1340
Herren von FlersheimFlersheimer Burg als Lehen der Grafen von Saarwerden
Freiherr Ludwig Anton von Hacke1719 Kauf
Republik Frankreich1792
Elsass1803
Königreich Bayern1865 Kauf

Historie

2.Hälfte 12.Jh.erbaut
1174 ("Landolfo de Wilenstein")
2. Hälfte 13. Jh.Ausbau der Burganlage im Osten
1334durch Erzbischof Balduin von Trier belagert und zerstört
nach 1340Wiederaufbau der Burg als zweigeteilte Anlage für die Herren von Daun-Falkenstein und die Grafen von Saarwerden
14./15. Jh.Neugestaltung des Falkensteiner Hauses
15. Jh.Umbau des Flörsheimer Hauses
um 1570als "zerbrochen und verbrenet" bezeichnet
nach 1960Restaurierung eines Teils der Oberburg mit Ausbau zu einem Schullandheim

Quellen und Literatur

  • Medding,  Wolfgang /  Cappel,   Walter: Jugendheim Burg Wilenstein o. J.
  • Medding,  Wolfgang: Burgen und Schlösser in der Pfalz und an der Saar. Burgen - Schlösser - Herrensitze,  Frankfurt/Main 1981
  • Weber,  Friedrich W.: Die Herrensitze der Adelsfamilie von Flersheim,  Otterbach 1995