Alternativname(n)  Stufenburg, Stufenberg, Stuffenberg, Stiefenberg
Nutzung
  • frei zugänglicher Burgrest

Stiefenburg

Lage
Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
96148 Baunach-Godelhof
Lage
ca. 2.000 m nw Godelhof auf dem langgestreckten Rücken des 394 m hohen Stiefenberges
Koordinaten
49.98913°, 10.81302°
Beschreibung

regelmäßige, rechteckige, von Graben umgebene Anlage, dreifacher Graben an der Westseite, einfacher Halsgraben an der Ostseite, zwei terrassenartig übereinander liegende Mauerzüge, relativ kleine Hauptburg

Erhalten: zwei Mauerzüge

Maße
Anlage ca. 40 x 25 m

Herkunft des Namens
Angeblich nach dem wendischen Trinkgott Stufo.

Reliefansicht im BayernAtlas

Historie

um 1196/1244
erbaut
8. August 1244
(„castrum stufinberc“)
1. Drittel 14.Jh.
ausgebaut
18. Mai 1525
im Bauernkrieg beschädigt und anschließend wiederaufgebaut
1552
im Zweiten Markgrafenkrieg erneut zerstört
bis ca. 1740
noch bewohnt; danach verfallen
um 1770
noch Mauerreste sichtbar
1803
Auflöstung des Amts Stufenberg

Besitzer

ErbauerRitter von Stollberg/Abtei Fulda
1244 Kauf Graf Otto VIII. von Andechs-Meranien
1249 im Erbgang Graf Friedrich von Truhendingen
Grafen von Truhendingen
1390 oder 1397 Kauf von Graf Oswald von Truhendingen Hochstift Bamberg
15. Jh. Freiherren von Rotenhan
1483 Hochstift Bamberg



Literatur und Quellen

  Burger-Segl, Ingrid, Bezirk Oberfranken (Hrsg.): Archäologische Streifzüge im Meranierland am Obermain, Bayreuth 1999
  Chevalley, Denis Andre /Lübbecke,  Hans Wolfram, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler: Band IV. Oberfranken, München 1985
  Hassberge Tourismus (Hrsg.): Haßberge - Land der Burgen, Schlösser und Ruinen - Auf dem Burgen- und Schlöser-Wanderweg die Haßberge entdecken, (o.O.) 2010
  Ziegler, Britta, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Hrsg.): Archäologische Akademie 2014: Topografische Vermessung der Stufenburg, Bamberg 2014


Bilder




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