Kivittenberg

angebliche/vermutete
verschwundene Burg Kivittenberg

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Bezirk:Köln
KreisHeinsberg
Ort52525 Heinsberg

Beschreibung

Hochmittelalterliche Motte?

Die Burg Randerath wurde um das Jahr 900 auf Fundamenten römischer Gebäude oder Befestigungsanlagen errichtet. Sie wird erstmals 1157 in einer Urkunde erwähnt, war von einem Wassergraben umgeben, über den eine Zugbrücke führte und war ein reiner Verteidigungsbau. Nach der Zerstörung von Stadt und Burg Randerath im Jahre 1542 bleibt die Burg allem Anschein nach lange Zeit Ruine, denn 1609 erwähnt der berühmte evangelische Geistliche Kaspar Sibelius, der von 1609 bis 1611 in Randerath tätig war, die Burg als Ruine. Ab 1656 wurde innerhalb der Burganlagen eine Glashütte betrieben. Bei größeren Umbauarbeiten an der Burg von 1900 bis 1918 wurden viele tausend Scherben gesichtet, darunter auch halbfertige Krüge. Es ist anzunehmen, daß in früherer Zeit die Töpferei das am stärksten betriebene Gewerbe auf der Burg Randerath gewesen ist.

Historie

1930Entdeckung von verbrannten Backsteinen


Quellen und Literatur

  Friedrich, Reinhard / Päffgen,  Bernd [2007]:  Mittelalterliche Burganlagen in Kölner Bucht und Nordeifel bis zum Ende des 13.Jahrhunderts, 1. Aufl., Bonn 2007


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