im Kern spätgotische Höhenburg aus Bruchstein, Bergfried an der Nordspitze, Schildmauer im Norden und Westen, Torbau im Süden, Palas an der Ostseite mit zweischiffigenm kreuzgratgewölbten Keller, geringe Reste achteckiger Ecktürme, Südturm niedriger Batterieturm mit GeschützkammernErhalten: Bergfried, UmfassungsmauernDie Ruine der Burg ist gezeichnet durch ihre wechselvolle Geschichte der Zerstörung und Erneuerung. Erstmals 1106 niedergebrannt, vernichtete eine Brandkatastrophe 1669 wesentliche Teile des Schlosses, des Burgtores und der Kirche. Als Barockschloß wiederaufgebaut, fügten ihm französische Truppen 1689 im Zuge des dritten Raubkrieges Ludwigs XIV. schweren Schaden zu. Graf Franz-Wilhelm ließ das Schloß wiederherstellen.