Anlage mit romanischer Kernburg in Form eines Ovals und einer 20 m tiefer liegenden spornartigen Vorburg, Wohnturm, ehemals runder Bergfried, Torkapelle, Wirtschaftsgebäude, Palas unterhalb der Kernburg, äußere Ringmauer mit halbrundem Schalenturmsystem
Mauerresten, einem auf den Resten des ehemaligen Bergfrieds 1893 errichtetem Aussichtsturm sowie einer zeitgleich erbauten Gaststätte. Die Burg Lichtenberg wurde zur Zeit Heinrichs des Löwen an strategisch bedeutsamer Lage in den Salzgitteraner Höhenzügen als Grenzfestung gegen das Bistum Hildesheim und die Stadt Goslar errichtet. Vermutlich geschah dies in zwei Bauabschnitten. Der erste wird auf Anfang des 12. Jahrhunderts datiert, der zweite um 1170/1180, in der Zeit, wo die Burg ihre erste urkundliche Erwähnung fand. Die auf einem ovalen Plateau liegende Oberburg wurde von einer Ringmauer umgeben. Im Inneren der Mauern befanden sich verschiedene Gebäude, Türme, ein Bergfried sowie ein mächtiger Palas. Die Hauptburg wurde von einer ausgedehnter Vorburg umgeben, der ein Wall/- und Grabensystem vorgelagert war. Die Lichtenburg wurde 1552 infolge des Schmalkaldischen Krieges durch Kanonen zerstört und fristete als Burgruine ihr Dasein. Erst Ende des 19. Jahrhunderts nahm man sich ihr und ihrer Geschichte wieder an. An der Erhaltung der Burgruine Lichtenberg samt Mauerresten der mittelalterlichen Ober- und Unterburg, dem Aussichtsturm und der Gaststätte besteht aufgrund ihrer geschichtlichen, wissenschaftlichen und städtebaulichen Bedeutung ein öffentliches Interesse.
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Kernburg ca. 45 x 80 m; Mauerstärke der Ringmauer ca. 1,8 m; Torturm 9,0 x 9,0 m; Brunnentiefe ca. 60 m; Palas ca. 8 x 31,5 m