Nutzung
  • Privatbesitz

Ihorst

Lage
Bundesland
Niedersachsen
Landkreis
Ort
49451 Holdorf
Adresse
Gut Ihorst 27
Lage
nw von Holsdorf
Koordinaten
52.60835°, 8.15626°
Beschreibung

langgestrecktes zweigeschossiges Herrenhaus mit Walmdach auf einer rechteckigen Gräfteninsel

Beschreibung im Denkmalatlas Niedersachsen

Dreigeschossiger Putzbau unter Walmdach. Erdgeschoss niedriger und mit segmentbogigen Fenstern. Doppelter Eingang an der Ostseite. Ehemals zweigeschossig, später durch attikaartigen Aufsatz in verputztem Fachwerk erhöht, das neue Dach mit Dreiecksgaupen. Innen wichtige Teile der wandfesten Ausstattung aus verschiedenen Bauperioden erhalten.

Kernbau, vor allem das Kellergeschoss, erbaut nach 1573 durch Heinrich von Schade. Nach Erwerb durch die Familie von Ascheberg (1697) umgebaut. Im frühen 19. Jh. erhöht.

Lizenz: CC by-sa/4.0

Externer Link zum Eintrag
Kapelle
Beschreibung
ehemalige Gutskapelle neben dem Herrenhaus, 1747 durch Friedrich Wilhelm von Ascheberg errichtet, Baumeister war vermutlich Barockbaumeister Konrad Schlaun, kleiner achteckiger Zentralbau aus Backstein, im Westen Turm mit Dachreiter und Sandsteinportal

Historie

1560/73
durch Zusammenlegung zweier Meierhöfe errichtet
nach 1697
barocke Umgestaltung
Anfang 19. Jh.
Ausbau des Daches

Besitzer

ErbauerDroste Heinrich von Schade
von Lipperheide
1697–1868 Familie von Ascheberg zu Venne und Hange
1882 Kauf Graf Franz von Spee



Literatur und Quellen

  Boning, Heinrich, Bremer Landesbank (Hrsg.): Burgen und Schlösser zwischen Ems und Hase, (o.O.) 1993
  Müller, Günter: 293 Burgen und Schlösser im Raum Oldenburg-Ostfriesland - Ergänzungsband zur 1. und 2. Auflage und 70 weitere Burgen, Oldenburg 1979
  Weiß, Gerd (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Bremen Niedersachsen, München 1992


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