Alternativname(n)  Ottensburg, Bramberg
Nutzung
  • frei zugängliche Ruine
Links

Bramburg

Lage
Bundesland
Niedersachsen
Landkreis
Ort
34346 Hann. Münden-Hemeln
Lage
oberhalb des Ortes auf einer steil nach Nordwesten abfallenden Bergnase über dem rechten Weserufer
Koordinaten
51.51850°, 9.60446°
Beschreibung

Höhenburg mit Bergfried und Resten der sö Außenmauer

Erhalten: Bergfried, Graben, Reste der südlichen Außenmauer

Maße
Anlage ca. 30 x 80 m
Mauerstärke der Ringmauer ca. 1,5 m
Bergfried

Der Turm enthält eine Treppe und zwei kreuzgewölbte Geschosse.

Zustand
großenteils erhalten
Zugänglich
nein
Form
rund
Höhe
19,80 m
Außendurchmesser
10,20 m
Höhe des Eingangs
7
(max.) Mauerstärke
3,50 m
Bergfried
Foto: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/User:AxelHH" class="extiw" title="de:User:AxelHH">Axel Hindemith</a>

Historie

vor 1063?
erbaut
1222
erwähnt
1458
als Raubnest zerstört (Landgraf Wilhelm III. von Thüringen) und wieder instandgesetzt
1494
erneute Eroberung der Burg
Anfang 16. Jh.
Wiederaufbau
1555
letztmals urkundlich erwähnt; allmählicher Verfall der Burganlage
2020/21
Sicherung der Ruine

Besitzer

um 1222 Abtei Corvey
1245 Kauf Erzbischöfe von Mainz
1279 Welfen
Mitte 14. Jh. als Lehen oder Pfand Herren von Stockhausen



Literatur und Quellen

  Brüning, Kurt / Schmidt,  Heinrich (Hrsg.): Niedersachsen/Bremen. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 2, 5.00. Aufl., Stuttgart 1986
  Grote, Klaus / Schütte,  Sven (Bearb.): Stadt- und Landkreis Göttingen. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 17, Stuttgart 1988
  Heine, Hans-Wilhelm, Deutsche Burgenvereinigung e.V. (Hrsg.): Die Bramburg bei Hemeln, Lkr. Göttingen, in: Zeitschrift „Burgen und Schlösser” 1/2013, S. 31ff, Braubach/Rhein 2013
  Weiß, Gerd (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Bremen Niedersachsen, München 1992


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Hünengraben Hann. Münden-Hemeln 0,45 km