im Ursprung frühgeschichtliche mehrteilige Burgwall-Anlage, drei mächtige, nach Süden ausgerichtete Wallsysteme
Erhalten: Wall- und Grabenreste
Mehrphasige Befestigungsanlage, bestehend aus Kernwerk mit Innenwall, Mittelwall, Zwischenwall und Außenwall. Maße des Kernwerks ca. 75 x 60 m, der gesamten Befestigung 500 x 350 m (10,5 ha). Das 0,5 m höher liegende Kernwerk ist von einem 2 m tiefen Graben umgeben. H. der Wälle: Innenwall 2,5-4 m (Graben bis 0,5 m tief), Außenwall 2 m. Heute sind noch Spuren der Befestigungswälle vorhanden. Über die im 8./9. Jh. reaktivierte vorgeschichtliche Befestigung der Pipinsburg ist aus den historischen Quellen wenig bekannt. Es wird vermutet, dass sie als Fluchtburg für den nahen Königshof Lasfelde diente. Später gelangten die Welfen in ihren Besitz. Ihr Ministeriale Werner von Berkefeld wohnte hier 1134.Nach einer Überlieferung ist die Pipinsburg in einer Fehde zwischen dem Herzog von Braunschweig-Grubenhagen mit dem Mainzer Erzbischof und den Landgrafen von Thüringen 1136 zerstört worden.
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