Starkenburg

teilweise erhaltene Burg


© Dieter Thurm, Kleinostheim

Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Hessen
Bezirk:Darmstadt
LandkreisBergstraße
Region:Bergstraße
Ort64646 Heppenheim (Bergstraße)
Adresse:Starkenburgweg 53
Lage:auf einem 294 m hohen Gipfel über Heppenheim
Geographische Lage:49.646024°, 8.648665°
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Beschreibung

Trapezförmiger Burghof, viereckiger moderner Turm, Zwinger mit Rundturm an der SW-Ecke, zwei Rundtürme im Osten mit einem äußeren Zwinger dazwischen

Die Starkenburg gehört zu den ältesten Burgen des westlichen Odenwaldes.

Historische Funktion

Ehemaliger Stützpunkt des Klosters Lorsch.

Turm

Bergfried

Der Bergfried war außen quadratisch und innen rund. Er besaß ein „Verliesgeschoss“ und drei Wohngeschosse. Vermutlich war es ein ursprünglich runder Wohnturm, der nachträglich ausgebaut und viereckig eingefasst wurde. Vom Bergfried blieben nur Fundamente
Form:quadratisch
Höhe:30,00 m
Grundfläche:7,90 x 7,90 m
Anzahl Geschosse:4

Maße

Brunnentiefe ca. 80 m (bis auf 60 m verschüttet)

Historische Ansichten



Stich von Merian, 1655

Besitzer

(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Fürstabt Udalrich von Lorschals Erbauer
Kurmainz1232–1765
Landgrafschaft Hessen–Darmstadt
Land Hessen

Historie

1065erbaut
1206 („Hugo von Starkimberg“)
Januar1066 erfolglose Belagerung der ersten Burganlage durch Erzbischof Adalbert von Bremen
2. Hälfte 13. Jh.Bau des Bergfrieds
14./15. Jh.Bau des Zwingers
1621im Dreißigjährigen Krieg durch spanische Truppen erobert
1631durch schwedische Truppen unter Gustav Adolf erobert
1645durch französische Truppen erobert
1675–1689Ausbau zur Festungs- und Wirtschaftsburg unter dem Mainzer Kurfürsten Anselm von Ingelheim
1689und 1693 erfolgreiche Verteidigung gegen französische Truppen
1765Aufhebung als Festung, Verkauf der Burg auf Abbruch
1768Bergfried durch Blitzschlag beschädigt
1787Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal stoppt den weiteren Abbruch der Burg
1924Sprengung des Bergfrieds wegen Baufälligkeit
1928Neubau eines (unhistorischen) Turmes an der Westseite der Anlage
1958/59Bau eines Wirtschaftsgebäudes
seit 1968Nutzung als Jugendherberge
1970Wiederaufbau des Kanonenturms nach historischen Grundlagen
2004Durchführung von Instandsetzungsarbeiten
ab 2009Nutzung des Kanonenturms als Wohnturm für Jugendherbergsgäste

Ansichten



Bild 1: © Walter Schmunk, Breuberg

Quellen und Literatur

  •  (1987). Die deutschen Burgen und Schlösser in Farbe, 1. Aufl., Frankfurt am Main
  • Biller, Thomas (2005). Burgen und Schlösser im Odenwald, 1. Aufl., Regensburg
  • Buchmann, Hans (1986). Burgen und Schlösser an der Bergstraße, 1. Aufl., Stuttgart
  • Horn, Michael / Lange-Horn,  Christina (1998). Die schönsten Burgen und Schlösser im südlichen Hessen, 1. Aufl., Gudensberg-Gleichen


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Nutzung
Jugendherberge
Burgführungen
Burgschänke
 Eintrittsgebühr
Externe Links
 Jugendherberge Starkenburg
 Burgschänke Starkenburg
Letzte Änderung
Dez
28
2014