Die über dem Dorf gelegene Ruine vertritt den Typus der Schildmauerburg ohne Turm und war bis mindestens 1297 Allod der Schenken von Erbach. Sie wurde an drei Seiten durch einen tiefen hufeisenförmigen Halsgraben und an der Bergseite durch eine mächtige hohe Schildmauer geschützt, die 1988 größtenteils einstürzte. Diese Schildmauer war ungefähr 17 Meter breit, 25 Meter hoch und 3 Meter dick. Erhalten blieben an der südwestlichen und südöstlichen Talseite Mauerreste ehemaliger Wohnbauten. Vom einst viergeschossigen Saalbau (Palas) im SW sind noch Konsolsteine am Schildmauerrest erkennbar. Im SO befindet sich der turmartige dreigeschossige sogenannte Kapellenbau mit zwei Steinerkern auf Konsolen. An der Talseite befindet sich ein doppelter Zwinger, von denen der vordere durch runde Flankentürme mit Maulscharten verstärkt wurde.Erhalten: Umfassungsmauern
Die Burg diente zur Sperre des Tales gegen den Neckar und als Grenzburg gegen die Pfalzgrafen aus dem Hause Wittelsbach.