Nutzung
  • frei zugängliche Ruine

Marstetten

Lage

Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
88319 Aitrach-Marstetten
Lage
auf einem steilen Vorsprung über dem Illerufer
Koordinaten
47.94824°, 10.07762°

Beschreibung

Anlage bestehend aus Vorburg und trapezförmiger Hauptburg mit zwei Höfen, nördlich Befestigungsmauer mit zwei Rundtürmen
Erhalten: Rest eines Rondells in der Vorburg, Mauerreste der Hauptburg

Graf Wunibald von Waldburg-Zeil entschloss sich 1674 zum Wiederaufbauer der Anlage, gab das Unterfangen aber nach der Vollendung des ersten Stockwerks auf und ließ statt dessen z.T. mit Marstatter Baumaterial, Schloss Wurzach errichten.


Grundriss

Historie

um 1050? für die Herren von Marstetten errichtet
um 1100 (Grafen von Marstetten)
1172erwähnt
1525im Bauernkrieg zerstört
1633im Dreißigjährigen Krieg durch schwedische Truppen zerstört
um 1693unvollendet gebliebener Wiederaufbauversuch; stattdessen Errichtung des Wurzacher Schlosses
um 1740Einsturz von Gebäudeteilen

Besitzer

ErbauerHerren von Marstetten
Stift Kempten
1351 Herren von Königsegg
1566 Familie von Waldburg-Zeil
1675 Sebastian Wunibald Graf von Zeil-Wurzach



Literatur und Quellen

  Hans Ulrich Rudolf (Hrsg.): Stätten der Herrschaft und Macht - Burgen und Schlösser im Landkreis Ravensburg, Ostfildern 2013, ISBN 978-3-7995-0508-6
  Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2.00. Aufl., Stuttgart 1980
  Nessler, Toni: Burgen im Allgäu 2, Kempten 1985
  Sprenger, Dr. Kai-Michael, Kreissparkasse Ravensburg (Hrsg.): ZeitZeichen - Burgen und Burgruinen im Landkreis Ravensburg, (o.O.) 2008


Bilder




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