Nutzung
  • frei zugängliche Ruine
  • Aussichtsturm
  • Veranstaltungsort
Tags


Lage
Bundesland
Baden-Württemberg
Ort
74670 Forchtenberg
Lage
auf großer Spornterrasse auf halber Höhe über dem Kochertal und der Stadt Forchtenberg
Koordinaten
49.28787°, 9.56557°
Beschreibung

Schildmauer mit rechteckigen Turmrest an der NO-Ecke, tiefer Halsgraben, ursprünglich dreigeschossiger Haupttrakt, gegen das Kupfertal gerichtet

Erhalten: Schildmauer, Treppenturmstumpf, Kellergewölbe

Maße
Anlage ca. 92 x 50 m
ca. 80 m langer Wohnbau
Höhe der Schildmauer bis zu 10 m, Mauerstärke ca. 3 m

Historie

um 1234/40
erbaut
1240
erwähnt
Ende 14.Jh.
die Burg dient als Lagerhaus für den Zehnten
1560
größerer Umbau
1618/48
Zerstörung der Anlage im Dreißigjährigen Krieg durch schwedische Truppen
1655
Erwähnung als „ganz eingegangenes Schloss“
1680
Erweiterung des Schlosskellers zur Lagerung des Weinzehnten
seit dem 18.Jh.
verlassen
1972–1995
Sanierung der Anlage

Besitzer

ErbauerKonrad von Düren?
1258 nach dem Tod Konrad von Dürns erbt sein Sohn Ruprecht Burg und Ort und nennt sich Herr zu Forchtenberg
bis 1323 Herren von Forchtenberg
1323 Hohenlohe
14. Jh.–1850 Grafen von Hohenlohe
1937 Sattlermeister Wilhelm Riehmann
1989 Kauf Stadt Forchtenberg



Literatur und Quellen

  Gradmann, Dr. Wilhelm: Burgen und Schlösser in Hohenlohe, (o.O.) 1982
  Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2.00. Aufl., Stuttgart 1980


Bilder




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