Nutzung
  • Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg
  • Klostermuseum
  • Teil des Gymnasiums Ochsenhausen
  • Veranstaltungsort (Konzerte auf der Josef-Gabler-Orgel)
  • landwirtschaftliche Nutzung des ehemaligen Klostergutes
Links

Ochsenhausen

Lage
Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
88416 Ochsenhausen
Adresse
Schlossbezirk 6
Lage
unmittelbar nach Süden hin an den übrigen Ort angrenzend
Koordinaten
48.06465°, 9.95068°
Beschreibung

Ehemalige ausgedehnte Kloster- und Schlossanlage mit ehemaliger Klosterkirche, Bibliothek, Sternwarte und Landwirtschaft sowie großteils erhaltener umschließender Klostermauer mit mehreren Türmen.

Historie

1093
Stiftung als zur Abtei St. Blasien gehörendes Benediktinerkloster durch Grundherrn von Wolfertschwenden
1391
eigenständige Abtei
1397
eigene Gerichtsbarkeit
1495
freie Reichsabtei
1501
Aufstand der Lehensbauern der 38 zum Kloster gehörenden Ortschaften
18. Jh.
umfangreicher barockerUm- und Ausbau; zum Kloster gehörten bis zu 255 km² Fläche und fast 9000 Untertanen
1803
säkularisiert; Erhebung von Ochsenhausen zum Fürstentum durch Kaiser Franz II.
1825
Verfall der nicht mehr benötigten Kloster- bzw. Residenzgebäude
1964–1992
umfassende Sanierung durch das Land Baden-Württemberg

Besitzer

1093 Kloster St. Blasien
1803 Reichsgraf Franz Georg Karl von Metternich
1825 Kauf Königreich Württemberg
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg



Literatur und Quellen

  Uhl, Stefan, Gesellschaft für Heimatpflege (Kunst- und Altertumsverein) Biberach e.V. (Hrsg.): Burgen, Schlösser und Adelssitze im Landkreis Biberach, in: Heimatkundliche Blätter für den Kreis Biberach. Jahrgang 9. Sonderheft 1, (o.O.) 1986


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