Höhlenburg mit Einbeziehung einer tiefer liegenden Außenfläche und rundem BergfriedErhalten: Bergfried, Mauerreste, HöhlenburgDie relativ spät entstandene Anlage war nie von großer Bedeutung, da von den Hofmarksherren als Herrschaftssitz die Sitze in Eichhofen oder Schönhofen bevorzugt wurden. Sie diente vermutlich dem Schutz eines zugehörigen Hammerwerkes. Die Anlage erstreckt sich entlang einer Felswand und war zum Talhang hin sowohl durch eine hohe Mauer als auch einen vorgelagerten Zwinger geschützt. In der Felswand existiert ein System von Höhlen, die zum Teil zu Wohnzwecken genutzt wurden. Erhalten blieben neben den Felsenkammern Reste vom südlichen Teil der Ringmauer mit dem viergeschossigen Bergfried. Die herrenlose Ruine befindet sich in der Verantwortung des Freistaats Bayern innerhalb dessen Grenzen sich die Ruine befindet.