Die mittelalterliche bis neuzeitliche Burganlage nimmt die gesamte langgestreckte Höhe des Natternberges ein und gliedert sich in die westliche Hauptburg und die östlich anschließende, etwa gleich lange Vorburg an. Östlich von dieser grenzt ein Abschnittsgraben die Burganlage gegen den nach südosten weniger steil abfallenden und daher für Angreifer interessanteren Berganstieg ab. #B#urg Natternberg war Nebenresidenz, vielleicht sogar Hauptresidenz der Grafen von Bogen. Die langgestreckte Hauptburg auf dem Natternberg besaß ursprünglich zwei Türme, von denen nur noch der Hauptturm erhalten ist. Reste des zweiten Turms haben sich an der NW-Ecke erhalten, ebenso Reste des Mauerrings. In der Hauptburg sind noch Grundmauern der Burgkapelle, Kellerreste und Grundmauern von weiteren Gebäuden, sowie am Tor noch zweistöckig aufragende Gebäudereste erhalten, letztere primär neuzeitlich. Die östlich anschließende Vorburg ist weitgehend verfallen, mit (teils restaurierten) Stützmauerresten vor allem an der langen Südseite, sowie auf der Westseite des Abschnittsgrabens ganz im Osten. #E#in Versuch, die Burg in den 1980er Jahren gastronomisch zu nutzen, scheiterte. Heute wird die Kernburg als Garten- und Parkanlage vom Gartenverein Deggendorf gepflegt.Erhalten: Stumpf des Hauptturms, Ringmauerrest, Kellergewölbe, stark verfallene Mauerreste im Bereich der VorburgAuf dem Burgberg bestand schon in keltischer Zeit eine Wehranlage. Burg Natternberg war Nebenresidenz, vielleicht sogar Hauptresidenz der Grafen von Bogen. Die langgestreckte Anlage auf dem nur 65 m hohen Natternberg besaß ursprünglich zwei Türme, von denen nur noch der Hauptturm erhalten ist. Reste des zweiten Turms haben sich an der NW-Ecke erhalten, ebenso Reste des Mauerrings.