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Schneidlingen

Lage
Bundesland
Sachsen-Anhalt
Ort
39435 Schneidlingen
Adresse
Baumgarten 13
Lage
nördlich von Aschersleben Anfahrt über Egeln auf der B181 kommend 5 km auf der Landstraße in Richtung S
Koordinaten
51.89374°, 11.44583°
Beschreibung

ursprünglich romanische Wasserburg mit Bebauung aus der Renaissance, vierflügelige Anlage über annähernd trapezförmigem Grundriss, westlicher Saalbau, Küchengebäude im Norden, verkürzter Südflügel mit Amtsschreiber- bzw. Kavaliershaus, frei im Burghof stehender Bergfried, südlich angelegter Wirtschaftshof

Schneidlingen, im Jahre 1126 erstmals urkundlich erwähnt, kam 1317 durch Kauf an die Bischöfe von Halberstadt. Die dazugehörige Wasserburg, erwähnt 1324, wurde in der Folgezeit von den Bischöfen oft verpfändet. 1604 wieder im Besitz des Halberstädter Domkapitels, wurde die Anlage 1611 - 1617 im Renaissancestil umgebaut. Sehenswert ist der renovierte Bergfried mit Barockhaube
Maße
Saalbau 35 x 8,50 m
Bergfried
Form
rechteckig
Höhe
21,00 m
Höhe des Eingangs
11,5
(max.) Mauerstärke
2,90 m

Historie

Anfang 14.Jh.
erbaut
1325
erwähnt

Besitzer

1604 Domherren von Halberstadt



Literatur und Quellen

  Schwarzberg, Heiner, Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Deutschen Burgenvereinigung e.V. (Hrsg.): Untersuchungen zur Burg Schneidlingen, in: Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt 6/1997, S. 90ff, Halle/Saale 1997
  Sobotka, Bruno J. (Hrsg.): Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Sachsen-Anhalt, Stuttgart 1994


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