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Granitz

Lage
Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern
Ort
18586 Lancken-Granitz
Adresse
Jagdschloss Granitz
Lage
auf dem 109 m hohen Tempelberg im Südosten Rügens im Waldgebiet Granitz
Koordinaten
54.38059°, 13.62764°
Beschreibung

kastellartiger neugotischer zweigeschossiger Bau mit vier runden Ecktürmen und hohen Mittelturm im ehemaligen Lichthof, an der Rückfront apsidialer, eckturmhoher Anbau, alle Außenwände mit Putzquaderung

Der Großteil der Schlossausstattung ging nach 1945 verloren. Die Treppe im Turm besitzt 154 Stufen und ist ein Werk der bedeutenden Berliner Eisengießerei Friedrich Anton Egells.
Innenausstattung
Teilweise erhaltene fürstliche Räume mit Empfangszimmer, Speisezimmer, Damensalon und Marmorsaal





Maße
Höhe des Turms ca. 38 m

Historie

1726
als barockes Jagdhaus errichtet
1836–1851
Errichtung eines Neubaus für Fürst Wilhelm Malte I. von Putbus (Architekt Johann Gottfried Steinmeyer)
1844
Einbau des Aussichtsturms nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel
1900–1944
Nutzung als Museum
seit 1963
wieder Nutzung als Museum
1982–2010
Gesamtinstandsetzung des Schlosses

Besitzer

ErbauerFürsten von Putbus
1945 im Rahmen der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone enteignet Familie von Putbus



Literatur und Quellen

  Bock, Sabine / Helms,  Thomas: Schlösser und Herrenhäuser auf Rügen, (o.O.) 1993
  Feist, Peter: Jagdschloss Granitz. Der Historische Ort 6, Berlin 1995
  Kramer, Heike: Jagdschloss Granitz, 5.00. Aufl., Schwerin 2010
  Sobotka, Bruno J. (Hrsg.): Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern, Stuttgart 1993


Bilder




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