Langgestreckter, bis 30 m aufragender und knapp 50 m in Ost-West-Richtung langer, herausgewitterter Porphyrgang im Berghang zwischen Manebach und Kickelhahngipfel, Felsoberseite des Großen Hermannsteins über Treppenanlage erschlossen.??Der Grundriss der Burg konnte durch unter Schutt und Erdboden verborgene Mauerreste weitgehend rekonstruiert werden konnte.??Die Burg nutzte die gesamte Oberfläche des Felsens, wobei Lücken und Engstellen durch seitliche Aufmauerungen geschlossen wurden. Der Zugang lag auf der Nordseite bei der Goethehöhle, die möglicherweise als Wachlokal des Tores diente. Westlich von ihr schloß sich unter den Felsen ein Pferdestall an. Archäologische Funde und ein Modell des vermutlichen Aussehens der Burg im „Haus des Gastes“ in Manebach. Von den ausgegrabenen Mauerresten ist mittlerweile nichts mehr zu sehen.Erhalten: Felsen mit schwachen Bearbeitungsspuren, Schutt und die (im Mittelalter als Teil der Burg teilweise erweiterte) Goethehöhle, bergseitiger (natürlicher) Graben und Wallrest
Die Burg diente der Überwachung der vorbeiführenden Höhen-Handelsstraße Erfurt-Nürnberg.