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  • Privatbesitz
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Dießenstein

Lage
Bundesland
Bayern
Ort
94163 Saldenburg-Dießenstein
Lage
auf einem zur Ilz steil abfallenden Hügelkegel („Dießenstein“) bei Preying
Koordinaten
48.76939°, 13.40310°
Beschreibung

Burgruine mit Mauerzügen aus gemörtelten Granitbruchsteinen, breiter bogenförmiger Halsgraben, darüber Brücke mit drei Steinpfeilern

Erhalten: Mauerreste

Maße
Anlage ca. 30 x 40 m
Höhe der Bruchsteinmauer ca. 8 m
Länge ca. 8 m

Herkunft des Namens
Vom mittelhochdeutschen „dießen“ = „rauschen", in der Bedeutung von „tosender, umrauschter Stein".
Bergfried

Bergfried im Zentrum des Plateaus, nur geringe Mauerreste erhalten

Form
achteckig
Kapelle
Patrozinium
St. Achatius
Beschreibung
ehemalige Burgkapelle St. Achatius

Historie

12.Jh?
erbaut
1345
(„Diezzenstayn“)
1347
Aus- oder Neubau unter Ritter Schweiker II. Tuschl von Söldenau
18. Juli 1742
im Wehrgang durch den Pandurenführer Franz Feiherr von der Trenck erobert und anschließend geschleift
1963
Mauerwerkssanierung
1981
Durchführung von Instandsetzungsarbeiten

Besitzer

ErbauerHerren von Hals?
Tuschl von Söldenau
1378 Herren von Frauenberg
1378 Herzogtum Bayern



Literatur und Quellen

  Böckl, Manfred: Keltenschanzen, Ringwälle, Burgställe, (o.O.)
  Habel, Heinrich / Himen (Bearb.),  Helga, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler: Band II Niederbayern, München 1985
  Mühlberger, Isidorf: Burgen, Schlösser und Ruinen im Land um Ilz und Ohe, (o.O.) 2007
  Pätzold, Johannes, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Niederbayerns, Kallmünz 1983, ISBN 3-7847-5090-7


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