zweigeschossiges siebenachsiges Palais mit Mansardwalmdach
Verputzter Massivbau auf Hausteinquadersockel unter Mansarddach in Schieferdeckung mit Giebelgauben. Siebenachsig, dreiachsiger Mittelrisalit und Frontispiz an der parkzugewandten Südostseite; ebendort mittig Haupteingang mit darüber angeordnetem Balkon auf Konsolen ruhend. Geschossgesims, Türgewände aus Sandstein; Souterrain rückseitig ebenerdig. An dieser Stelle stand das erste Logierhaus des hessischen Landgrafen vor dem Bau der späteren Hauptresidenz (sog. Schlösschen), das in der Gründerzeit des Bades nach der Planung des Kasseler Hofbaudirektors Simon Louis Du Ry entstand. Von dem 1791 errrichteten Vorgängerbau aus Fachwerk sind teilweise die Sockelreste überkommen.
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