Lage

Land:Deutschland
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Bezirk:Trier
LandkreisVulkaneifel
Ort54578 Kerpen
Lage:Burg in Spornlage auf einem Ausläufer des Höhenberges
Koordinaten:50.311049°, 6.732127°
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Objekte im Umkreis



Beschreibung

Anlage erstreckt sich über drei Terrassen, romanischer Bergfried, Halsgraben im Norden, Reste des neuen Schlossgebäudes, Rondell, 24 m lange Torhausanlage


Erhalten: Bergfried, Wohnhaus

Turm

Turmdaten

Form:quadratisch
Höhe:23 m
Grundfläche:9 x 9 m
Mauerstärke:ca. 3 m

Maße

Palas ca. 28 x 14 m
maximale Ausdehnung der Anlage ca. 130 x 90 m

Besitzer

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Wilhelm von Sombreff1451
Herren von Sombreff–Kerpen
Manderscheid–Schleiden1506
Herzöge von Arenberg
Fritz von Wille1911–41
DEMAG
Kreis Grevenbroich1968
Kreis Neuss

Historie

12./13.Jh. für die Herren von Kerpen errichtet
um 1600Durchführung von Aus-/Umbauten
1682beschädigt
1689im Pfälzischen_Erbfolgekrieg durch französische Truppen beschädigt
1803auf Abbruch verkauft
1911Errichtung des Atelierbaus
1912–1914und 1927 Sicherungsarbeiten
nach 1950Um- und Ausbauarbeiten

Quellen und Literatur

  • Freckmann,  Klaus: Kerpen in der Eifel - drei Burgen im Wandel der Zeiten, Freundeskreis Bleidenberg e.V. (Hrsg.), in: Burgen und Befestigungen in der Eifel - Von der Antike bis ins 20. Jahrhundert,  Petersberg 2013
  • Gondorf,  Bernhard: Die Burgen der Eifel,  Köln 1984
  • Simon,  Manfred: Kulturgüter im Landkreis Daun, Kreisverwaltung Daun (Hrsg.) 1993
  • Wagener,  Olaf: Burg Kerpen in der Eifel, Marburger Burgen-Arbeitskreis e.V. (Hrsg.), in: Marburger Correspondenzblatt zur Burgenforschung - Bd. 4, 2003/2004, S. 51ff,  Marburg 2004
  • Wagner,  Herbert: Kerpen (Hohe Eifel). Rheinische Kunststätten 233, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.),  Neuss 1980