Nutzung
  • frei zugängliche Ruine

Hauneck

Lage
Bundesland
Hessen
Ort
36166 Haunetal-Oberstoppel
Lage
auf dem 527 m hohen Stoppelsberg südlich von Neukirchen
Koordinaten
50.75174°, 9.70122°
Beschreibung

kleine Gipfelburg, fast regelmäßig viereckige Anlage, spätgotischer Palas, an der SO-Ecke Doppeltor, viereckiger Turm in der Mitte

Erhalten: Reste von Mauer, Untergeschoss des Palas, Bergfried

Auf der Burg lebte von 1483 bis 1494 der Baumeister Hans Jakob von Ettlingen als hessischer Amtmann und leitete von dort die Bauarbeiten an den Burgen Herzberg und Friedewald.
Bergfried
Form
quadratisch
Grundfläche
8,00 x 8,00 m
(max.) Mauerstärke
1,70 m

Historie

14.Jh.
für die Herren von Haun errichtet
1402
erwähnt
1402
Eroberung der Burg durch den Hessichen Landgrafen Herrmann
1469
durch die Herren von Buchenau zerstört
1482–1489
Wiederaufbau als Sitz eines Hessischen Amtmannes durch den Landgrafen von Hessen-Marburg Hans Jakob von Ettlingen
bis 1660
Verwaltungssitz des Amtes Hauneck
nach 1660
allmählich verfallen
1982/86
Durchführung von Instandsetzungsarbeiten

Besitzer

ErbauerHerren von Haun
bis 1409 Johann und Heinrich Haun
1409 Kauf Landgrafen von Hessen



Literatur und Quellen

  Cremer, Folkhard / Wolf,  Tobias Michael (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Hessen I: Regierungsbezirke Gießen und Kassel, München 2008
  Dursthoff, Lutz (Redaktion): Die deutschen Burgen und Schlösser in Farbe, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-8105-0228-6


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