Über die Burganlage ist sehr wenig bekannt. Auf drei Seiten wird die Burg von einem heute noch ca. 3 m tiefen Graben umgeben. Angeblich diente die Anlage als Jagdschloss der Bischöfe von Konstanz. Es haben sich vor allem Reste des Wohnbaus im westlichen Teil der Anlage in einer Höhe von bis zu 8 m erhalten. Der Wohnbau wird oft als Wohnturm oder Turm bezeichnet. Er besitzt eine Grundfläche von ca. 9 x 13 m und eine Mauerstärke von 1,8-2,0 m. Das rundbogige Tor ist 1,95 m breit.
Erhalten: Ruine eines rechteckigen Wohnturms
Mauern des Wohnturms aus sauber geschichteten handlichen Kalksteinquadern ohne Betonung der Ecken. Das Füllmauerwerk ist in Ährenverband-Technik ausgeführt.
G.G. Lange, Stahlstich, um 1850