Alternativname(n)  Randegg
Nutzung
  • Eintrittsgebühr
Tags

Randeck

Lage
Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
93343 Markt Essing-Randeck
Lage
auf einer Dolomitkuppe 120 m hoch über der Altmühl und dem Markt
Koordinaten
48.93783°, 11.78970°
Beschreibung

Hauptburg mit Bergfried in der NW-Ecke, Reste des Palas im NO, Haus Nr. 13 Vorburg der Burg Randeck. Die Burganlage folgt in ihrem Grundriss an der N- und W-Seite dem zackigen Verlauf der Felsenkuppe am Steilhang zur Altmühl Gegen die Bergseite ist die Burg durch einen breiten Graben geschützt. In der älteren Zeit gab es auch ein Hohen- und Niederrandeck. Apian bezeichnet die auf seinem Bild dargestellte Burg ausdrücklich als Hohenrandeck, Niederrandeck lag etwas bergabwärts und war durch gewaltige Mauern mit Hohenrandeck und Neuessing verbunden. Dieser Burgstall scheint jedoch nur kurze Zeit bestanden zu haben.

Erhalten: Bergfried, Palas, Ringmauerreste

Reliefansicht im BayernAtlas

Bergfried

Der Bergfried hat die Form eines verzogenen Quadrates mit Kreissegment-Abschluss.

Form
rechteckig
Höhe
35,00 m
Grundfläche
9,00 x 8,50 m
(max.) Mauerstärke
1,50 m
Kapelle
Patrozinium
St. Georg
Beschreibung
Die Burgkapelle war dem hl. Georg geweiht.

Historie

10.Jh.
vermutlich erste Befestigung unter Herzog Arnulf zum Schutz gegen die Einfälle der Ungarn errichtet
um 1170
(„Eberhardi de Randeke“)
1326
erwähnt
11.Jh.
angeblicher Neubau der Burg durch einen Herrn von Rotteneck
1634
im Dreißigjährigen Krieg durch schwedische Truppen zerstört
1838
teilweiser Einsturz der Burganlage
1842–1844
Beginn der Restaurierung der Burganlage durch Kronprinz Maximilian; Wiederherstellung des Bergfrieds; die Arbeiten bleiben unvollendet
2. Hälfte 20.Jh.
Durchführung weiterer Sanierungsarbeiten

Besitzer

bis 1485 Herren von Abensberg
1485–1529 Herzog Wilhelm det IV.
1529–1565 Kanzler und Geheimer Rat Dr. Leonhard von Eck
1565–1595 Herren von Schwarzenberg
1594 Graf Alexius Fugger
1596–1610 Kaiserlicher Rat Dr. Johann Wolfgang Freymann
1672–1773 Jesuitenkollegium von Ingolstadt
1828/37–1996 Freistaat Bayern
1996 Markt Essing



Literatur und Quellen

  Auer, Johann: Befestigungen und Burgen im Landkreis Kelheim vom Neolithikum bis zum Spätmittelalter, (o.O.) 2008
  Bosl, Dr. Karl (Hrsg.): Bayern. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 7, 3.00. Aufl., Stuttgart 1981


Bilder




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